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Lesung im Bodmanhaus

Gottlieben – «Buch und Literatur Ost+» heisst der Plan der Ostschweizer Kulturämter, «trobadora.montage» die Umsetzung, mit dem die Schriftstellerinnen Johanna Lier, Natascha Wey und Gianna Molinari am Donnerstag 2. Mai, auftreten werden.

Abwechslungsreiches Programm zum Thema «Krieg der Geschlechter» (Bild: zvg)

«Buch und Literatur Ost+» heisst der Plan der Ostschweizer Kulturämter, «trobadora.montage» die Umsetzung, mit dem die Schriftstellerinnen Johanna Lier, Natascha Wey und Gianna Molinari auftreten werden. Wir können gespannt sein auf ein abwechslungsreiches Programm zu einem Roman, der sich noch heute modern, witzig und überraschend präsentiert.

Nimmt der ewige «Krieg der Geschlechter» ein Ende? Die Spielfrau Beatrix erwacht nach über achthundertjährigem Schlaf in unserer Gegenwart. In der Provence war sie im hohen Mittelalter eingeschlafen, jetzt bekommt sie es mit einer Welt zu tun, in der ihr Schloss einer Schnellstrasse Platz machen soll. Sie bringt aber nicht nur diese Entscheidung ins Wanken, auch wie Männer und Frauen zusammenleben und worin das Wesen der Erotik gesehen wird, will ihr nicht einleuchten. Am besten, man würde noch einmal ganz von vorne beginnen.

Irmtraud Morgner wurde am 22. August 1933 in Chemnitz geboren, studierte Germanistik an der Universität Leipzig und arbeitete als Redaktionsassistentin bei der Zeitschrift «Neue Deutsche Literatur». Seit 1957 war sie freie Schriftstellerin. Die Autorin wurde mit vielen bedeutenden Preisen ausgezeichnet. Irmtraud Morgner starb am 6. Mai 1990.

Irmtraud Morgner: «Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura»: einem Kultbuch aus den 70er Jahren wird neues Leben eingehaucht.
Wann: Donnerstag, 2. Mai, 20 Uhr
Moderation: Annette Hug
Eintritt: Kostenpflichtig

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