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Vierter Sieg in Serie für Leader HSC Kreuzlingen

Handball – Mit dem 29:26-Auswärtssieg über die HSG Leimental haben die Frauen des HSC Kreuzlingen ihren 1. Platz in der Auf-/Abstiegsrunde SPL1/SPL2 (NLA/NLB) gefestigt.

Kim Espinosa war mit elf Treffern die erfolgreichste Werferin der Partie in Therwil. (Bild: Mario Gaccioli)

Für die Baslerinnen bedeutet die Heimniederlage gegen den HSCK den Abstieg aus der höchsten Spielklasse. Sie waren erst vor einem Jahr aufgestiegen, kamen aber auch in der Auf-/Abstiegsrunde nie richtig auf Touren. Jubeln durften hingegen die Frauen von GC Amicitia Zürich, die dank des Kreuzlinger Sieges definitiv gesichert sind. Die vier SPL1-Tickets für die Saison 2019/2020 gehen somit an den HSC Kreuzlingen, Yellow Winterthur, die HV Herzogenbuchsee und an GC Amicitia Zürich.

Espinosa in Torlaune
Da die Kreuzlingerinnen ihren Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse bereits vor zwei Wochen mit dem 33:31-Sieg in Stans in trockene Tücher gewickelt hatten, nützte Cheftrainerin Kristina Ertl Hug diese Ausgangslage, um all ihren Spielerinnen möglichst viel Einsatzzeit zu ermöglichen. Zwei konnten sich gegen die HSG Leimental besonders hervortun. Die erst 19-jährige Kim Espinosa spielte als Mitte gross auf und war mit elf Toren die treffsicherste Werferin der Partie. Daneben nützte auch Torfrau Anezka Zuzankova die Chance, sich in Abwesenheit von Adriane Hajduk (Beruf) zu empfehlen. Insgesamt gelangen die 24-jährige Tschechin starke 15 Paraden und sie wehrte beim Stand von 28:26 auch noch einen Penalty ab. Gewohnt solide traten Katharina Winger (5 Tore), Selina Weidmann (4) und Kira Klein (3) im Rückraum auf. Dagegen erhielten Topscorerin Katja Sivka, Linkshänderin Petra Skoricova oder Kreisläuferin Astrid Plüss für einmal etwas weniger Einsatzzeit. «Ich bin mit unserem Auftritt im letzten Auswärtsspiel der Saison sehr zufrieden. Obschon es für uns eigentlich nicht mehr um viel ging, hat die Mannschaft eine engagierte Leistung gezeigt und sich den Sieg so verdient,» freute sich Cheftrainerin Kristina Ertl Hug nach Spielschluss.

Saisondernière vor Heimpublikum
Am nächsten Samstag, 4. Mai, 16.00 Uhr, beschliessen die HSCK-Frauen ihre erfolgreiche Saison mit dem Heimspiel gegen Herzogenbuchsee. Der direkte Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse ist insofern bemerkenswert, weil die Kreuzlingerinnen im letzten Sommer gleich sechs Abgänge hatten verkraften müssen und das Kader noch einmal stark verjüngt werden musste. Auch am nächsten Samstag werden Spielerinnen verabschiedet, doch steht der HSCK unmittelbar vor der Verpflichtung mehrerer Verstärkungen. «Wir wollen in der nächsten Saison einen Schritt nach vorne machen und uns den Top 4 annähern. Das ist meiner Meinung nach machbar, denn diese junge talentierte Mannschaft besitzt definitiv noch viel Luft nach oben,» ist Frauen-Sportchef Markus Rutishauser überzeugt.

HSG Leimental – HSC Kreuzlingen 26:29 (14:15)
Therwil 99er. – 50 Zuschauer. – Sr. Hitz/Lämmler.
Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Leimental, 5-mal 2 Minuten gegen Kreuzlingen.
Leimental: Köster (1.-30./3 Paraden, davon 1 Penalty), Reidl (31.-60./8 Paraden); Schoeffel (2), Brunner, Negroni, Muzzolini, Stähelin (8/4), Bütikofer (4/1), Mathys, (4), Brogle, Herde, Krieger (1), Zimmerli (4), Mathys (3).
Kreuzlingen: Zuzankova (1.-60./15 Paraden, davon 1 Penalty), Stein (für 1 Penalty); Singer-Duhanaj (1), Skoricova (1), Klein (3), Weidmann (4), Winger (5), Rothacker (1), Espinosa (11/1), Neacsu, Sivka (3), Eblen, Fix.
Penaltystatistik: Leimental 5/6, Kreuzlingen 1/3.
Bemerkungen: Kreuzlingen ohne Marku (krank), Hajduk (Beruf) und Scherrer (überzählig).

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