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BDP Thurgau wählt Karin Peter zur Vizepräsidentin

Märstetten – An der Jahresversammlung der BDP Thurgau haben die Mitglieder einstimmig Karin Peter zur Vize-Präsidentin gewählt. Die Präsidentin der KMU-Frauen Thurgau engagiert sich bereits seit vielen Jahren in der Bürgerlich-demokratischen Partei BDP und wird im Herbst auch für den Nationalrat kandidieren.

Karin Peter wurde einstimmig zur Vize-Präsidentin der BDP Thurgau gewählt. (Bild: zvg)

«Ich bin Unternehmerin und Mutter zweier erwachsener Kinder,» stellt sich Karin Peter den Anwesenden kurz vor. Die 53-jährige ist auf einem Landwirtschaftsbetrieb in Münchwilen aufgewachsen und lebt inzwischen in Kreuzlingen. Ihre beiden Kinder hat sie alleine grossgezogen und zusätzlich ihr eigenes Übersetzungsbüro geleitet. Mittlerweile hat sie sich ein eigenes Unternehmen im Bereich Tourismus und Kulinarik aufgebaut. Zudem ist Karin Peter Präsidentin der KMU-Frauen Thurgau. Die Mitglieder wählten sie mit grossem Applaus und einstimmig zur Vize-Präsidentin der BDP Thurgau. Präsident Jürg Schumacher freut sich über die Verstärkung im Vorstand. «Ich freue mich, dass wir mit Karin Peter eine im Thurgau gut vernetzte Frau für dieses Amt gefunden haben.»

Ebenfalls neu gewählt wurde Oskar Schuster, er ist für die Finanzen und die Geschäftsstelle der BDP Thurgau zuständig und tritt somit die Nachfolge von Brigitte Süess an, die nach sechs Jahren das Amt niederlegt.

Angeregte Diskussionen und knappe Resultate
Nicht ganz so einstimmig wie die Wahlen verliefen die Diskussionen rund um die Abstimmungsvorlagen für den 19. Mai. «Schengen-Dublin ist für die Polizeiarbeit und für die Bekämpfung des Asyltourismus ein wichtiges Instrument und es wäre leichtfertig, dies für eine kleine Anpassung im Waffenrecht aufs Spiel zu setzen,» ist Jürg Schumacher überzeugt. Die Mehrheit schloss sich seinem Votum an und sagte JA zur Anpassung des Waffenrechts.
Die Verknüpfung der Unternehmenssteuerreform mit der AHV stiess nicht bei allen Mitgliedern auf Zustimmung. «Diese Vorlage ist nicht nachhaltig für die Altersvorsorge,» ist Gabriel Herzog überzeugt. Karin Peter ist hingegen der Meinung, dass es zwingend eine Unternehmens-steuerreform brauche und ein Kompromiss besser sei als nichts. Schlussendlich stimmten die BDP-Mitglieder der Vorlage äusserst knapp zu.

Trotz angeregter Diskussion fiel das Resultat zur Initiative für mehr Öffentlichkeit sehr deutlich aus. Die BDP Thurgau sagt grossmehrheitlich JA.

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