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Bagatellgrenze wäre grobes Eigentor

Bodenseeregion – Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodense beschliesst Resolution gegen Wertgrenze. Sie ist für eine beschleunigte Entwicklung einer digitalen Lösung.

Die IHK ist gegen eine Bagatellgrenze (Bild: sb)

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee (IHK) tagt zur Stunde in Konstanz. Soeben wurde die beigefügte Resolution durch die gewählten Vertreter der Wirtschaft aus den Landkreisen Konstanz, Waldshut und Lörrach beschlossen. Anlass der aktuellen Beschlussfassung sind die öffentlich gewordenen Überlegungen des Bundesfinanzministeriums zu Einführung einer Bagatellgrenze.

Auszug:
«Die Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee warnt deshalb aus- und nachdrücklich vor jeder Einschränkung der Umsatzsteuerrückerstattung.
Sie fordert anstelle dessen die beschleunigte Entwicklung und Implementierung eines digitalisierten Verfahrens bei der Ausfuhr.»

Ebenso beigefügt eine ausführliche Hintergrundinformation zum Thema «Einkaufstourismus, Umsatzsteuerrückerstattung und Wertgrenze».

Über die IHK Hochrhein-Bodensee:
Die IHK Hochrhein-Bodensee ist eine Einrichtung der lokalen Wirtschaft und 1973 im Rahmen der baden-württembergischen Verwaltungsreform aus den beiden Kammern Konstanz und Hochrhein entstanden. Ihr Bezirk umfasst die Landkreise Konstanz, Waldshut und Lörrach. Heute betreut sie mit ihrem Sitz in Konstanz und der Hauptgeschäftsstelle in Schopfheim über 40000 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung. Als «Selbstverwaltung der Wirtschaft» übernimmt die IHK eine Vielzahl staatlicher Aufgaben. Mehr als 2000 Ehrenamtliche aus Wirtschaft und Bildungseinrichtungen helfen den 69 fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dabei.

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