/// Rubrik: Leserbriefe | Topaktuell

Wir wollen in Menschen investieren, nicht in Beton.

Leserbrief – Walter Studer aus Kreuzlingen sieht das geplante Bauprojekt Kirchgemeindehaus Kreuzlingen als überrissen an. Deshalb wird er dagegen stimmen.

{Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de)

Mit dem überrissenen Bauprojekt Kirchgemeindehaus Kreuzlingen steigen die Ausgaben für die Liegenschaften derart an, dass weniger Mittel für die Seelsorge und das kirchliche Leben übrigbleiben. Mit anderen Worten wir haben dann ein riesiges Gebäude, aber weniger Geld für die Pfarrer, Katecheten, Sozialdiakoninnen, Mesmer et cetera.

Die gesamten Kosten für das Projekt belaufen sich auf fast zehn Millionen Franken. Konservativ geschätzt, muss die Kirchgemeinde in einer ersten Phase jährlich rund 1,1 Millionen Franken an Kreditrückzahlung, Abschreibung und Schuldzinsen leisten. Damit explodieren die Liegenschaftskosten auf rund das das Dreifache im Vergleich zu heute. Trotz höheren Steuern verbleiben dann weniger Mittel als bisher für kirchliches Leben und Seelsorge.

Wer am kirchlichen Leben der evangelischen Gemeinde in Kreuzlingen interessiert ist, kann einer solchen Investition nicht zustimmen, die auf Kosten der Menschen geht. Wir wollen in Menschen investieren, nicht in Beton. Deshalb «Nein» zu einem verfehlten Projekt!

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