/// Rubrik: Leserbriefe | Topaktuell

Kirche – quo vadis?!

Leserbrief – Margrith Egger aus Kreuzlingen

(Bild: pixelio)

Sehr erschrocken, ja entsetzt, las ich von den 8,5 Millionen Franken, welche die evangelische Kirchgemeinde Kreuzlingen fordert, um ihre Vorstellungen von einem Gemeindezentrum zu realisieren.

Für mich ist die Diskrepanz zwischen einerseits Spenden für humanitäre Anliegen und andererseits Ausgaben von 8,5 Millionen für ein Mega-Bauprojekt unverständlich, ja unerträglich.

Und das trotz anhaltend drastisch rückläufiger Mitgliederzahlen unserer Kirchgemeinde?
Diese Summen übersteigen gewaltig das Budget für allenfalls nötige Renovationen! Was die Infrastruktur des Hauses betrifft, wurde in den letzten Jahren ohnehin viel Geld investiert (zB. Dachrenovationen, Atrium, Lesezimmer, Saal-Ausstattungen, Küche, Büros, etc.). Ist das die Folge einer zunehmend stärker werdenden Schlagseite von landeskirchlichem Profil weg zu evangelikal-freikirchlichem Milieu?

So manche kritisch denkende Zeitgenossen haben die Kirche bereits innerlich verlassen und zahlen noch ihre Kirchensteuer, weil «Kirche auch was Gutes tut».

Ein Bauvorhaben von mindestens CHF 8,5 Millionen? (Die bleibenden Folgekosten gar nicht mitgerechnet!)

Etwas mehr Bescheidenheit stünde uns ganz gut…
Wer denkt, legt ein überzeugtes NEIN in die Urne.

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