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Totgeglaubte leben länger – 20 Jahre Bahngeschichte Seelinie

Landschlacht – Walter Lang aus Landschlacht erinnert sich zurück an das vermeintlich für tot geglaubte Projekt «Haltestelle Münsterlingen Spital».

(Bild: pixelio)

Am 26. Mai 1999 konnte die Bahnhaltestelle Münsterlingen Spital feierlich eröffnet werden, dies nur 16 Monate nachdem dem Projekt an einer Gemeindeversammlung mit Ablehnung eines Beitrages von 120’000 Franken der vermeintliche Todesstoss gegeben worden war.

Reanimationen gehören zur Medizin und so verwundert es nicht, dass eine notfallmässig gegründete Interessengemeinschaft mit Pharmasponsoring – die Firma MEPHA Generika war Hauptsponsorin und durfte einen der neuen Züge mit einem Werbespruch und dem bekannten Logo mit dem Regenbogen versehen – die Restfinanzierung sicherte, eine Projektvariante mit dem Fussgängerübergang über die Seestrasse anstelle einer Tunnellösung plante und die rasche Umsetzung ermöglichte. Am 8. Februar 1999 erfolgte der Spatenstich bei Schneetreiben … gut drei Monate später die Einweihung. Münsterlingen Spital gehört zu den meist frequentierten Haltestellen der Seelinie, sie ist zusammen mit den Buslinen wichtiger Bestandteil der Spitalerschliessung.

Zwischenzeitlich wurde auch die Bahnhaltestelle in Landschlacht eröffnet. Zur Zeit plant der Kanton an einer neuen Lösung für die Querung der Seestrasse. Eine Passerelle soll einen hindernisfreien, sicheren Zugang von der Haltestelle zum Spital ermöglichen.

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