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Auf den Spuren unseres ländlichen Kulturerbes

Thurgau – Wer das Schaudepot St. Katharinental betritt, setzt augenblicklich einen Fuss in eine andere Welt. Besucherinnen und Besucher tauchen hier in das Leben ihrer Vorfahren ein und erfahren, wie es damals war, vor 100 Jahren, als es viele Annehmlichkeiten unserer modernen Welt noch nicht gab. Anlässlich des Sommermarkts am Rhein erhalten Gäste am 1. und 2. Juni die Möglichkeit, dieses schweizweit einzigartige Kleinod frei zu besuchen.

Besucherinnen und Besucher staunen im Schaudepot St. Katharinental, wie früher gelebt und gearbeitet wurde. (Foto: Samir Seghrouchni)

Am ersten Juniwochenende verwandelt sich das Areal der Klinik St. Katharinental in einen bunten Sommermarkt. Ob filigrane Schmuckstücke, Kinderkleider, Gestricktes und Getöpfertes, floral verzierte Kunstwerke aus Beton, Holzschnitzereien, regionale Fotokarten, handgeschriebene und handvisierte Wanderbücher, bezaubernde Feen, Carameltäfeli oder Weine – der Markt bietet handgemachte Trouvaillen und Köstlichkeiten aller Art.

Geschichte hautnah
An den zwei Markttagen kommen auch Kulturhungrige auf ihre Kosten: Die prunkvolle Klosterkirche St. Katharinental, ein Meisterwerk der Barockbaukunst, steht zur freien Besichtigung offen. Und das Schaudepot St. Katharinental lädt Besucherinnen und Besucher auf eine Entdeckungstour in vergangene Zeiten ein. Interessierte erkunden hier auf eigene Faust über 10’000 Originalgegenstände aus den Bereichen Rebbau, Landwirtschaft, Transport, Handwerk, Textilproduktion und häuslicher Frauenarbeit. Für Erklärungen und spannende Anekdoten stehen Peter Bretscher, Kurator dieser einzigartigen Sammlung, sowie die Volkskundlerin Claudia Eimer zur Verfügung.

Die Türen des Schaudepots St. Katharinental stehen am Samstag 1. Juni und
Sonntag, 2. Juni, jeweils von 10 bis 17 Uhr offen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist
nicht notwendig.

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