/// Rubrik: Stadtleben | Topaktuell

Verhandlung verschoben

Kreuzlingen - Zwei Männer hätten am Dienstag, 11. Juni, in Kreuzlingen vor Gericht stehen sollen. Sie sollen dem Todesschützen, der 2017 vor und in der Konstanzer Diskothek Grey Schüsse abgab, die Tatwaffe verkauft haben.

Die Richter, der Staatsanwalt und die beiden Verteidiger waren vor Ort, aber nur einer der beiden Angeklagten. Vom zweiten Beschuldigten, dem 32-jährigen Österreicher war aber am Dienstagmorgen, im Bezirksgericht Kreuzlingen nichts zu sehen. Ein neuer Termin muss nun gesucht werden, wann es zur Verhandlung kommt, ist noch unklar.

Sollten die Angeklagten in allen Punkten für schuldig befunden werden, dann bekämen sie einen Landesverweis. «Gefährdung der öffentlichen Sicherheit mit Waffen» ist ein Delikt, welches diese Strafe zwingend nach sich ziehe, erklärte Bezirksgerichtspräsidentin Ruth Faller.

Ein 34-Jähriger mit irakischen Wurzeln hatte 2017 nach einem Streit mit dem damaligen Betriebsleiter der Konstanzer Diskothek Grey, um halb fünf Uhr morgens das Feuer eröffnet, einen Türsteher getötet und mehrere Menschen schwer verletzt. Die fragliche Waffe, ein Sturmgewehr, war illegal in seinem Besitz. Zur Tatzeit stand der Schütze unter Drogeneinfluss.

 

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