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Rasenspielfeld kann gebaut werden

Kreuzlingen – Einstimmig bewilligte das Kreuzlinger Parlament das Rasenspielfeld im Döbeli und genehmigte – ebenfalls einstimmig – das «Reglement Erneuerungsfonds Netze der Technischen Betriebe Kreuzlingen».

Nicht nur die Spieler des AS Calcio freut das Ergebnis. Auch andere Mannschaften werden vom neuen Spielfeld und der damit verbundenen Entlastung profitieren. (Bild: zvg)

Nachdem die Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger am 10. Februar 2019 das Kunstrasenspielfeld im Döbeli klar verwarfen, arbeitete der Stadtrat eine neue Botschaft aus. Am Donnerstag befand der Gemeinderat darüber und sagte einstimmig Ja zum Rasenspielfeld inklusive Umgebungsarbeiten für 1‘800‘000 Franken sowie den Miet- und Pachtverträgen mit der Stadt Konstanz.

Der Antrag von Gemeinderat Fabian Neuweiler, SVP, das Behördenreferendum zu ergreifen, um die Vorlage den Kreuzlinger Stimmberechtigten vorzulegen, lehnte der Gemeinderat bei einer Enthaltung mit 26 Nein- zu acht Ja-Stimmen deutlich ab.

Ebenfalls einstimmig bewilligte der Gemeinderat anschliessend das «Reglement Erneu-erungsfonds Netze der Technischen Betriebe Kreuzlingen». Damit reagieren die TBK auf die veränderte Rechnungslegung von HRM1 zu HRM2, die keine Verzinsung des in den Netzen gebundenen Kapitals auf dem Weg der Bildung von Reserven mehr erlaubt. Neu fliessen die anteiligen Einnahmen aus der Verzinsung daher in die drei Erneuerungs-fonds zugunsten des Strom-, Gas- und Wassernetzes der Technischen Betriebe Kreuzlingen.

Des Weiteren begründete der Stadtrat die Interpellation «Green Deal für Kreuzlingen» von Gemeinderätin Fabienne Herzog, SP/GEW/JUSO und beantwortete die schriftliche Anfrage betreffend «KMU-Förderung in der Stadt Kreuzlingen / Mischnutzung Schiesser Areal» von Gemeinderätin Judith Ricklin namens der Fraktion SVP.

Die nächste Gemeinderatssitzung findet nach den Sommerferien am Donnerstag, 5. September, statt.

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One thought on “Rasenspielfeld kann gebaut werden

  1. Bruno Neidhart

    Wie ich den tüchtigen Verein AS Calcio, 2. IR-Liga, verstanden habe, wollte er anfänglich eine andere Platzgestaltung, was sowohl die Spiel- und Trainingsfeld-Oberfläche, als auch die Umgebungs-Infrastruktur betrifft. Die Stadt machte dazu ein stadtwürdiges, schönes Angebot. „Das Volk“ wies dieses mehrheitlich zurück. Es ist zu hoffen, dass sich der Club mit der nun bewilligten Minimallösung (wie sie jedem Dorfverein zustehen würde), trotzdem einigermassen glücklich wird.

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