/// Rubrik: Leserbriefe | Topaktuell

Wissenschaft

Leserbrief – Maja Schmid aus Kreuzlingen macht sich Gedanken über die Wissenschaft und dessen Eintscheidungen darüber, was richtig und falsch ist.

(Bild: pixelio)

Noch nie wurde ihr in dermassen unbedingter Gläubigkeit gehuldigt wie heute anlässlich vieler praktischer Lebensfragen. Die kurze Formel durch die alles abserviert werden soll, was ihr keinen bedingungslosen Tribut zollt, heisst schlicht: Die Wissenschaft sagt … Durch alle Medien hindurch hämmern die in ihrem Sold stehenden uns fortwährend die nötigen Passworte ein, zum Beispiel. «unwissenschaftlich», «naiv», «reine Glaubenssache», «reine Weltanschauung» usw. Ist deren Sicht denn nicht auch eine Weltanschauung, in der ausschliesslich rein materielle Fakten und Prognosen zählen und berücksichtigt werden? – Ja, mehr noch!: Wo weitere Teile ebenfalls rein materieller Befunde verschwiegen oder abgekanzelt werden, egal ob diese mit grösster Sorgfalt und Langzeit-Beobachtung erforscht und gesammelt wurden?

Wie eine flammende Kanzelbotschaft verkündet uns die heutige Meinungslenkung wohin es gehen soll, oft mit grossartigen Versprechungen (siehe 5 G ) oder zum Beispiel «bis ins Jahr X sollen sämtliche Kinderkrankheiten eliminiert sein»! Selbstverständlich zum Wohle der Kinder (aber auch zum Wohle der Pharma-Industrie, die sich nicht scheut missliebige gründliche Forschung tot zu schweigen oder zu diskreditieren).

So will man jetzt auch in der Schweiz Eltern und Ärzte von der schwierigen persönlichen Impfentscheidung befreien durch staatlich verordnete, standartisierte Impfcoctails, auch für die kleinesten Neulinge auf der Erde. Der Staat soll‘s richten und gewichten! Doch, wo holt er denn seine Urteilsbefähigung ab, solange auch ihm durch geschicktes Lobbying (Pharma lässt grüssen) die kritischeren Teile der Impfrisiken vorenthalten, beziehungsweise als minimale «Kollateralschäden» abgetan werden gegenüber postulierter Riesengefahr bei mangelnder Impfung aller?

Wie können wir aber, ohne die Lüge des fatalen Informationsdefizits zu durchschauen, zu echten Lösungen für die oft zitierte Volksgesundheit gelangen?

Der Weg ist steinig, aber wir sind ja geübte Bergsteiger!

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