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Für die Rechte der Tiere

Kreuzlingen/Konstanz – Der weltweit erste grenzüberschreitende Animal Pride Day findet am Samstag, 13. Juli, statt und führt von Kreuzlingen nach Konstanz. Im Konstanzer Palmenhauspark findet im Anschluss ein grosses Fest statt. Am Abend geht es im K9 weiter.

Erst wenn es den Tieren gut geht, fühlen sich auch die Vereinsmitglieder sauwohl. (Bild: zvg)

Der 13. Juli ist in Kreuzlingen und Konstanz ganz der Würde aller Tiere gewidmet. Diese soll auch für Tiere unantastbar sein, finden die Veranstalter um Stefan Baier, der früher den Christopher Street Day organisierte. Sie haben den Animal Pride e. V. in Konstanz und den Verein Animal Pride Switzerland in Kreuzlingen gegründet. Beiden Organisationen werden von über 30 Tierrechtsorganisationen aus Italien, Schweiz und Deutschland unetrstützt.

Gemeinsam marschieren die Teilnehmenden vom Bärenplatz in Kreuzlingen über den Hauptzoll nach Konstanz, von dort geht es durch die Konstanzer Altstadt zur Marktstätte. Dort angekommen, wird der Forderungskatalog für alle Tiere verkündet. «Die Demo von Kreuzlingen nach Konstanz soll bunt, schrill und laut werden. Verrückte Outfits und Tierkostüme werden erwartet», so Baier.

Programmpunkte
11 Uhr Versammlung am Bärenplatz in Kreuzlingen
12 Uhr Start der Demonstration zur Marktstätte Konstanz über die Grenz
ca. 13.30 Uhr Kundgebung auf der Marktstätte
14 Uhr Beginn des Festivals im Palmenhauspark (Zum Hussenstein 12). Kinder sind sehr willkommen. Für sie gibt es ein Extra-Programm.
Ab 12 Uhr ist das Festgelände aber schon offen für Durstige und Hungrige.
21 Uhr Party im K9

Im Anschluss wird im Palmenhauspark im Konstanzer Stadtteil Paradies ein grosses Fest unter freiem Himmel stattfinden. Es ist ausreichend für Essen und Getränke gesorgt. Auf der Bühne gibt es verschiedene künstlerische Acts und Reden, von Entertainment bis zu Politik ist alles dabei. Alle Tierrechtsgruppen haben auch die Möglichkeit, sich den Gästen vorzustellen. «Dieser Tag dient natürlich ebenso zum Kennenlernen und Vernetzen, damit gemeinsam noch stärker für die Rechte und die Würde aller Tiere eingetreten werden kann», schreiben die Organisatoren.

Das Fest endet um 21 Uhr. Danach geht es ins K9, um den Tag mit Musik und kühlen Drinks ausklingen zu lassen.

Das Organisations-Team der Animal Pride mit den Vorständen Stefan Baier (oben links) und Christof Stelz (2.v.l.).  (Bild: zvg)

Über den Animal Pride
Verantwortlich für die Demonstration ist eine Gruppe von Menschen unterschiedlichen Alters und Geschlechts aus dem Raum Bodensee, die sich schon länger oder neu für den Schutz und dem Recht aller Tiere einsetzen. Ganz besonders möchten die Aktivisten ein Bewusstsein für das Leid jener Tiere schaffen, die in der Dunkelheit der Käfige in Zoos und Zirkussen, in Tierfabriken und Schlachthäusern aber auch in Brutstätten auf Farmen oder in menschlichen Privatheimen ihr Leben hilflos unwürdig fristen müssen. Sie vertreten die Überzeugung, dass jedes Tier einen besonderen Schutz (vor dem Menschen) braucht, den es laut Gesetz auch geniessen sollte, aber oft nicht erhält. Jedes Tier ist auf seine eigene Art ein Individuum und schützenswert.
Die Gruppe unterscheidet weder zwischen sogenannten Kuschel- oder Haustieren noch sogenannten Nutz- oder Schlachttieren. Genauso wenig erachtet sie Fische als gefühllose Wesen oder Mäuse, Ratten und Tauben als Parasiten und Insekten und Spinnen als «einfach nur lästig». Jedes Tier hat seine eigene Bestimmung und die liegt mit Sicherheit nicht darin, Nutzen für den Menschen zu sein oder bekämpft und getötet zu werden. Mit etwas Empathie gelingt jedem gefühlsfähigen Menschen ein Vergleich.

animalpride.de

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