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Erfolgreicher Start ins Berufsleben

Salenstein – An der Schlussfeier des Verbandes Thurgauer Landwirtschaft in der Mehrzweckhalle Salenstein wurden 11 Agrarpraktiker/innen mit eidgenössischen Berufsattest und 55 Landwirte/innen mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis für ihre bestandene Prüfung ausgezeichnet.

Die Landwirte feiern ihren Abschluss. (Bild: zvg)

An der Schlussfeier des Verbandes Thurgauer Landwirtschaft in der Mehrzweckhalle Salenstein wurden 11 Agrarpraktiker/innen mit eidgenössischen Berufsattest und 55 Landwirte/innen mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis für ihre bestandene Prüfung ausgezeichnet.

«Heute ist ein Freudentag. Sie, liebe Absolventinnen und Absolventen der Landwirtschaftlichen Schule Arenenberg, beenden heute einen erfolgreich gegangenen Wegabschnitt. Das Wegstück der Berufslehre», begrüsste Lukas Maurer, Präsident Berufsbildungskommission des Verbandes Thurgauer Landwirtschaft, die erfolgreichen Kandidatinnen und Kandidaten, Eltern, Lehrmeister und Vertreter der landwirtschaftlichen Verbände zur Schlussfeier. «Sie, liebe Junglandwirte und Junglandwirtinnen, haben bereits Erfahrungen in verschiedenen Produktionszweigen und Produktionsrichtungen. Der eine oder andere hat wohl auch Gefallen gefunden an etwas, was ihm vor der Lehre fremd war», so Maurer. Er empfahl den jungen Berufsleuten des Berufsstandes Agrarpraktiker und Agrarpraktikerinnen und Landwirtinnen und Landwirte, aufmerksam und kritisch das Umfeld zu betrachten. Dabei stehe die Produktion gesunder Nahrungsmittel immer im Zentrum.

Interessant und vielseitig bleiben

In seinem Grusswort gratulierte auch Martin Huber, Direktor BBZ Arenenberg, den Absolventinnen und Absolventen zum erfolgreichen Lehrabschluss. Der BBZ-Arenenberg-Direktor empfahl den jungen Berufsleuten, nach der dreijährigen Berufslehre noch andere berufliche Erfahrungen zu machen. «Wenn der Arenenberg auch in Zukunft existieren will, so müssen auch wir interessant, vielseitig und damit auch nützlich bleiben, man sagt auch: marktfähig bleiben, genauso wie sie als junge Leute auch. Für das BBZ Arenenberg heisse das zum Beispiel, an Projekten mitzumachen, zu Themen, die neu sind, zum Beispiel für die Suche nach neuen Methoden im Pflanzenbau.» Wichtig sei, dass das BBZ Arenenberg etwas wagen soll, Experimente mache, insbesondere auch auf den Versuchsbetrieben. Manchmal müsse man dann eben auch grössere Dinge tun, wie Bauvorhaben realisieren, oder wie vor kurzem entschieden, das Betriebskonzept umstellen, hielt Martin Huber fest.

Weiterbildung ist wichtig

Daniel Vetterli, Präsident Thurgauer Milchproduzenten, gratulierte den jungen Bäuerinnen und Bauern ebenfalls zur bestandenen Prüfung zum/zur Landwirt/Landwirtin und meinte: «Mit dieser Ausbildung gehört ihr definitiv zu den Bauern.» Es sei nicht erstaunlich, dass das Erlernen eines Berufes Handwerk genannt werde. Nun seien die jungen Menschen bereit für den nächsten Schritt. Er empfahl den jungen Berufsleuten, in den nächsten Jahren Praktika im In- und Ausland zu absolvieren und nochmals die Schulbank zu drücken. Sei dies in der Betriebsleiterschule, Techniker TS oder HAFL Zollikofen. Hier lernen die jungen Leute, Verantwortung zu übernehmen und Entscheide zu fällen. «Meine Generation ist stolz darauf, dass ihr diesen Beruf ergreift. Den Mut habt, in die Verantwortung zu steigen. Im Verlaufe des nächsten Jahren ist dies zunehmend euer Ding, eure Vision zu gestalten und umsetzen. Wir sind bereit, kürzerzutreten. Wir freuen uns darauf», sagte Vetterli.

Chefexperte sprach von ausgezeichneten Resultaten

Christof Baumgartner, Chefexperte Landwirte EFZ und Agrarpraktiker EBA, dankte allen üK-Instruktoren und Lehrkräften, welche die Absolventen auf dem Ausbildungsweg begleitet und an das grosse Ziel herangeführt haben. Der Notendurchschnitt war dieses Jahr mit 4.96 deutlich höher als in den Vorjahren. Auch die Anzahl der Kandidaten mit Anerkennungsurkunde war sowohl bei den Agrarpraktikern EBA wie auch bei den Landwirten EFZ ausserordentlich hoch, so Baumgartner welcher den erfolgreichen Absolventen gratulierte. Besonders erfreut zeigte er sich über das gute Leistungspotenzial der jungen Berufsleute, welche den nötigen Fleiss und Biss gezeigt hätten. Er dankte aber auch den Lehrmeisterfamilien welche einen entscheidenden Faktor bildeten, damit die Ausbildung gelingt.

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