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Umweltfreundliche Militärtransporter

Kreuzlingen – Die GDELS-Mowag wird für das Bundesamt für Rüstung 2200 Duros neu mit EURO-6 Motoren bestücken.

2220 Duro werden auf den neusten Stand gebracht. (Bild: zvg)

Aufgrund der nach wie vor ungewissen Situation des ursprünglichen Motorenlieferanten hat GDELS-Mowag seinem Kunden Armasuisse, also das Bundesmat für Rüstung, vorgeschlagen, die im Rahmen des DURO-Werterhaltungsprogramm umzurüstenden Fahrzeuge mit einem alternativen Motor auszustatten. Damit kann die Produktion für die insgesamt 2’220 Fahrzeuge neu geplant werden. Gleichzeitig wird die Chance genutzt, den ursprünglich vorgesehenen EURO-3 Motor durch ein umweltfreundliches EURO-6 Turbo-Dieselaggregat zu ersetzen.

Der von GDELS-Mowag vorgeschlagene Wechsel des Motorenlieferanten zielt darauf ab, die Produktionsplanung sicherzustellen, die Leistung des Fahrzeugs zu garantieren und die Produktion für alle Schweizer Partner wiederaufzunehmen, die als Unterlieferanten im ganzen Land zu diesem Programm beitragen. Bis zu 170 kleine und mittlere Unternehmen beteiligen sich an dem Programm.

Armasuisse und GDELS-Mowag haben bei der Integration des neuen Motors sehr eng zusammengearbeitet. Der neue Motor wird auch die Leistung des Fahrzeuges verbessern und dokumentiert zudem das Engagement von Armasuisse für die Umwelt, da es sich um ein modernes EURO-6 Aggregat handelt. Der ursprüngliche Motor erfüllte lediglich die EURO-3 Norm. Nach der Umstellung des Produktionsprozesses werden die noch mit den EURO-3 Motoren ausgerüsteten DURO laufend mit EURO-6 Motoren umgebaut.

Über das Projekt DURO I WE
Mit dem zusätzlichen Rüstungsprogramm 2015 bewilligte das Eidgenössische Parlament die Werterhaltung von 2’220 Mannschaftstransportern Duro I. Das Werterhaltungspaket umfasst die Sanierung des Grundfahrzeuges, einen neuen Motor inklusive Partikelfilter (neu EURO-6), eine neue Fahrzeugelektrik und -beleuchtung, die Überarbeitung der Bremsanlage, die Integration eines Antiblockiersystems (ABS) und eines elektronischen Stabilitätsprogramms (ESP) sowie einen neuen Mannschaftsaufbau mit integriertem Überrollschutz und 4-Punkte- Gurtsystem.

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