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StadtLesen bringt Lesegenuss nach Konstanz

Konstanz – Eintauchen in seitenweise Lesegenuss: StadtLesen gastiert von Donnerstag, 1. August, bis Sonntag, 4. August, auf den Münsterplatz, verwandelt jenen in ein gemütliches Lesewohnzimmer. Mehr als 3000 Bücher aus allen Genres und bequeme Lesemöbel laden zum Schmökern ein ─ bei freiem Eintritt, unter freiem Himmel

StadtLesen macht Anfang August Halt in Konstanz. (Bild: Innovationswerkstatt)

StadtLesens Besucher phantasieren in ihrer eigenen Welt. Initiator von StadtLesen Sebastian Mettler und die Innovationswerkstatt aus Salzburg sorgen dafür. Nach Sebastian Mettlers Devise «Lesen bringt keine Welt in den Kopf, Lesen IST eine Welt im Kopf», eröffnet er Besuchern des Lesewohnzimmers im urbanen Raum die «Heilkraft» der Bücher: «Ich behandle mit StadtLesen die Entphantasierung der Gesellschaft.» Lesen bildet. «Unweigerlich eröffnen Bücher auch Phantasie in den Köpfen ihrer Rezipienten», sagt Mettler.

StadtLesen wirkt der Entphantasierung entgegen. Das begeistert die Bürgermeister der StadtLesenStädte, Bundespräsident Alexander Van der Bellen, die Generalsekretäre der deutschen und österreichischen UNESCO Kommission Dr. Roland Bernecker und Mag. Gabriele Eschig. Sie adeln das Leseförderprojekt in Geleitworten und übernahmen im Jubeljahr 2018 vielfach die Schirmherrschaft. Die einzelnen StadtLesenStädte bringen sich aktiv ein in die Organisation des Leseförderprojekts. Kooperationspartner aus der Welt der Bücher, der Öffentlichkeit, der Hotels, der Möbel, der Wirtschaft, der Genüsse, der Medien unterstützen die Leseförderung, ermöglichen das Projekt.

StadtLesen ─ ist unspektakulär spektakulär
Das Spektakuläre an StadtLesen: Das Spektakel bleibt aus. StadtLesen ist einfach da mit Lesemöbeln, einem Readers Corner für Lesungen und Büchertürmen ─ gefüllt mit mehr als 3000 Büchern aus dem aktuellen Verlagsprogramm der mehr als 100 Partnerverlage. StadtLesen lässt Zeit zum Lesen und zum Leben ─ bei freiem Eintritt jeweils von Donnerstag bis Sonntag. StadtLesen bringt niederschwellig zugänglich gemachten Buchgenuss in urbane Räume.

Am Donnerstag, 1. August, um 9 Uhr öffnet sich des Lesewohnzimmers Pforte, steht offen zum Schmökern, Literatur besprechen, Werke und Literaten empfehlen ─ bis zum Einbruch der Dunkelheit.

Um 19 Uhr liest das Bibliophile Highlight, Autorin Verena Rossbacher, aus ihrem Buch «Ich war Diener im Hause Hobbs». Wahrlich ein Highlight!

Am Freitag, 2. August, stehen die Bücher in den Büchertürmen ab 9 Uhr bereit. Die einen lesen darin, vertiefen sich. Andere lesen daraus vor, zitieren wertvolle Passagen. Bürger mit Migrationshintergrund sind dazu eingeladen, selbst verfasste Texte in der Muttersprache vorzulesen – Vorhang auf für die Bühne der Völkerverständigung am Integrationslesetag.

Am Samstag, 3. August, ab 9 Uhr laden die Bücher erneut ein zum grenzenlosen Buchgenuss.

Familien freuen sich am Sonntag, 4. August, ab 9 Uhr über Kinder- und Jugendliteratur. Werke für kleine und größere Lesefreunde dominieren in den Regalen. Sie zaubern eine Welt in Kinders Köpfe. Den ganzen Tag haben Familien Zeit zum Schmökern. Auch Einzelne sind willkommen im großen Lesewohnzimmer am Familientag.

StadtLesen ─ begeistert
StadtLesen zieht 2019 den elften Sommer durch europäische Städte. Um StadtLesens Besuch im Jahr 2019 bemühten sich mit einer Nominierung 241 Städte. Aus ihnen ernannte die Innovationswerkstatt 29 StadtLesenStädte.

Nach zehn erfolgreichen Jahren hat StadtLesen 209 Städten an insgesamt 836 Tagen Lesegenuss gebracht. Mehr als zehn Millionen Menschen sind in StadtLesensStädten mit der Kulturtechnik Lesens in Berührung gekommen ─ und das circa 10032 Stunden.

StadtLesen ─ fördert die Kulturtechnik des Lesens
StadtLesen fördert das Lesen. Das Projekt verschafft niederschwellig Zugang zum Buchlesen. Der Erfolg gibt StadtLesen recht. Lesen ist wunderbar. «Lesen IST eine Welt im Kopf.»

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