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Traumkulisse Ermatinger Stadgarten

Ermartingen – Die traditionelle Bundesfeier wurde dieses Jahr in Ermatingen im Stadgarten ausgetragen – mehr als 500 Gäste haben die Gründung der Eidgenossenschaft gemeinsam in einer Traumkulisse um die Bogi-Brücke würdevoll gefeiert.

Im Stadgarten Ermatingen wurde der 1.August ausgiebig gefeiert (Bild: zvg)

Gemeindepräsident Urs Tobler hat in seiner Ansprache die Bezeichnung Stadgarten thematisiert. Demnach ist es nicht ein Stadtgarten, so wie die Zeitungen irrtümlicherweise berichtet haben und damit aus Ermatingen kurzerhand eine Stadt gemacht haben. Der Stad ist der Dorfteil am See, welcher bereits 1445 schriftlich erwähnt wurde und gemäss Lexikon eine Ableitung von «Gestade» ist – Teil des festen Landes, der an das Wasser grenzt.

Ermatingen bleibt weiterhin ein Dorf – «friedlich zäme läbe» gibt Urs Tobler den Anwesenden mit auf dem Weg, nebst seiner persönlichen Ansicht, wonach sich die Menschen in der Gemeinschaft gegenseitig mit Toleranz, Respekt und Verständnis begegnen sollen.

Im sportlichen Plausch-Wettkampf haben sich an der Ermatinger Augustiade Familien, Teams, aber auch Einzelteilnehmer an 5 Posten messen können.
Mit einem vielfältigen kulinarischen Angebot haben der Italienerverein C.R.I.E. sowie der Gewerbeverein Ermatingen und Umgebung dafür gesorgt, dass alle Festbesucher auf angenehme Weise ihren Durst und ihren Hunger (auch mit lokalen Produkten) in einmaligem Ambiente löschen bzw. stillen konnten. Der Umwelt zuliebe wurde mit der Einführung des Mehrweggeschirr-Konzeptes ein Zeichen gesetzt, das die Festbesucher positiv und offen aufgenommen haben.

Der unvergessliche Anlass ist in dieser Form nur Dank den Organisatoren und engagierten Helfern möglich, die mit grossem persönlichem Einsatz zum Gelingen der Bundesfeier beigetragen haben.

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