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Initiative will Stadthaus verhindern

Kreuzlingen – Am 20. August geht eine Initiative an die Öffentlichkeit, welche den Bau des Stadthauses auf der Festwiese am Bärenplatz verhindern will.

So soll das neue Stadthaus dereinst aussehen.  (Bild: Archiv)

Mit nur fünf Stimmen Unterschied wurde der Kredit von 47,5 Millionen Franken für ein neues Stadthaus im November 2016 angenommen. Ein Baugesuch konnte bislang aber nicht eingereicht werden. Die Kritiker des Projekts wurden dafür immer lauter.

Mehrere Einsprachen haben das Vorhaben bislang blockiert. Jetzt will ein Initiativ-Komitee den Bau endgültig verhindern. Am 20. August treten die Initianten vor die Presse.

Mehrere Einsprachen haben das Vorhaben bislang blockiert. Jetzt will ein Initiativ-Komitee den Bau endgültig verhindern. Am 20. August treten die Initianten vor die Presse. Eingeladen haben zwei Gemeinderäte der Freien Liste, Xaver Dahinden und Guido Leutenegger, und Peter Müller, die Sprecher des Komitees. Sie wollen eine «Volksinitiative zur Freihaltung der Festwiese beim Bärenplatz» lancieren. Sie halten den Bau für überdimensioniert und favorisieren zudem
einen anderen Standort.

Wie die Thurgauer Zeitung berichtet, waren die Initianten bereits im Stadthaus vorstellig. Der Stadtrat würde gerne vorwärts machen. Die Initiative bremst das Projekt nun aber zusätzlich aus, heisst es von dort bedauernd.

 

 

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6 thoughts on “Initiative will Stadthaus verhindern

  1. Bruno Neidhart

    Endllich bewegt sich etwas! Die Gründe für ein Freihalten dieser letzten grossen Grünfläche im Zentrum der Stadt sind vielfältig. Sie wurden bereits mehrfach beschrieben und sind nicht nur aktuell „Greta-like“! Hinzu kommt eine Reihe allgemein stadtinterner, stadtplanerischer und geschichtshistorischer Gründe für einen anderen Stadtort.

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    1. Fritz Bosshard

      Mich würde auch interessieren wie hoch die Schadensumme ist bis zum heutigen Tag ist, es sind einfach Gelder der Steuerzahler !

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  2. Fritz Bosshard

    Die eigentlichen „VERHINDERER“ sind die Verantwortlichen so auch das Stadtgremium, weil keine Rücksicht auf das bestehende Baureglemete der Stadt/Kanton genommen wurde. Schon bei den Wettbewerbsgrundlagen hätte darauf hingewiesen werden müssen, aber spätestens vor einer Abstimmung die Regeleinhaltung bezüglich Baugesetz rechtlich auf eine Machbarkeit zu überprüfen. Wozu haben wir einen Stadtpräsidenten ( wenn zwischenzeitlich auch nicht mehr im Amt) Stadt- und Gemeinderäte und nicht zuletzt eine Bauverwaltung, all diese Unterlassungssünden haben zum heutigen Desaster geführt.
    So einfach meine Betrachtungsweise.

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    1. Bruno Neidhart

      Lesen Sie mal, was oben Herr Fritz Bosshard richtigerweise vermerkt. Es ist bis heute tatsächlich nicht geklärt, wie dort überhaupt gebaut werden kann. Die Sache ist komplexer, als dass sie mit dem damaligen Volksentscheid abgetan werden könnte. Das Volk war über die nun bestehenden Schwierigkeiten, die bereits bei der Abstimmung baurechtlich im Raume standen, wohl nicht informiert. Ob dadurch die Abstimmung übergaupt als gültig zu betrachten ist? Ich weiss es nicht……

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