/// Rubrik: Stadtleben

Gegen Anti-Stadthaus-Initiative

Kreuzlingen – Die Grünliberale Partei Bezirk Kreuzlingen spricht sich gegen die Anti-Stadthaus-Initiative aus. Dies resultierte aus dem letzten Stamm-Treffen in Langrickenbach.

Das geplante Stadthauses von oben (Bild: Gaccioli)

Wetterbedingt nicht wie geplant im MAILA Maislabyrinth, sondern im Reinhart’s Stallstübli fand vergangenen Donnerstag ein Stamm-Treffen der glp Bezirk Kreuzlingen statt. In gemütlicher Runde wurde engagiert diskutiert. So unterbreitete der Vorstand den Besuchern seine Position zur Anti-Stadthaus-Initiative. Aus den Gesprächen ging klar hervor, dass sich die glp Bezirk Kreuzlingen gegen diese Initiative ausspricht. Demokratische Volksentscheide seien zu respektieren, auch wenn die Abstimmung äusserst knapp war. Ebenso Thema waren die Grossratswahlen vom kommenden Frühling und das Ziel, dort einen Gewinn von eins bis zwei Sitzen zu erzielen.

An den kommenden Bezirksstamm Treffen werden weitere Themen und Brennpunkte diskutiert und daraus entstehende Positionen der Öffentlichkeit unterbreitet. Willkommen sind nicht nur Mitglieder, sondern auch weitere Interessierte. Die nächsten Stamm-Treffen finden statt am 5. September auf der Solarfähre Mannenbach und am 3. Oktober in der Tour de Suisse Rad AG in Kreuzlingen. An den Treffen darf auch den Nationalratskandidaten Christina Pagnoncini und Reto Ammann auf den Zahn gefühlt werden.

Details auf facebook.com/glp.kreuzlingen/.

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3 thoughts on “Gegen Anti-Stadthaus-Initiative

  1. Bruno Neidhart

    Es ist eine städtische Angelegenheit – keine bezirkliche! Wie mochten sich, ist also zu fragen, Stadtgrünliberale gefühlt haben, als es damals bei der Abstimmung auch darum ging, über die immense Betonbelegung des historischen Stadtgrüns auch mal „echt grüne Gedanken“ machen zu müssen? Genauer: Haben sie sich vielleicht vehement gegen einen Verlust dieses Grüns eingesetzt? Frage über Fragen……

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    1. Werner Fritschi

      In der glp Bezirkspartei Kreuzlingen gibt es auch Stadt-Kreuzlinger, für die das Thema sehr relevant ist. Primär geht es ja um ein sehr eigenartiges Demokratie-Verständnis des Initiativ-Komitees, was nicht toleriert werden kann. Von „Grün“ kann heute am geplanten Standort nicht gross die Rede sein. Es ist eher ein asphaltierter Parkplatz. Auf dem neuen Stadthaus könnte mit Photovoltaik und/oder Begrünung ökologisch ein grösserer Mehrwert geschaffen werden, als mit der aktuellen Situation.

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      1. Bruno Neidhart

        Demokratie heisst, wach bleiben. Bietet sich „demokratisch“ eine Chance, können sich Bürgerinnen/Bürger mal aufgefordert bis verpflichtet fühlen, Initiative „auf gesetzlicher Grundlage“ zu ergreifen. Dies gehört zum Demokratieverständnis, auch wenn sie sich, geehrter Herr Werner Fritschi, damit schwer tun. Zu „Photovoltaik und/oder Begrünung“: Ein Nebenschauplatz. Hat derzeit mit der Grundproblematik in der Sache nichts zu tun.

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