/// Rubrik: Leserbriefe | Topaktuell

Sonnige Schulhauserweiterung Landschlacht

Leserbrief – Walter Lang aus Landschlacht, versteht nicht, warum Sonnenkollektoren nicht ins Projekt Schulhauserweiterung integriert wurden.

(Bild: pixelio)

Vorneweg, ich habe bereits ein JA eingelegt zum vorliegenden Projekt für die Schulraumerweiterung in Landschlacht, über welches am 25. August abgestimmt wird. Das bedeutet aber nicht, dass es keine Kritikpunkte gibt. Bereits 2018 habe ich an der Gemeindeversammmlung angeregt, Photovoltaik in die Planung einzubeziehen. Angeblich negative Erfahrungen mit der thermischen Sonnenenergie auf der Zelglihalle, wo viel mehr heisses Wasser produziert als verbraucht wird, gaben den Ausschlag jetzt auf Sonnenenergie zu verzichten. Schade. Einmal mehr ist zu unterscheiden zwischen Wärmegewinnung und Stromgewinnung durch Kollektoren der warmen und/oder der hellen Sonnenstrahlen.

Wenn überschüssiger Strom produziert wird, so kann er ins Netz eingespiesen werden. Im Projekt ist vorgesehen, die Wärmepumpe mit Tiefenbohrung im Winter zum Heizen, im Sommer bei Bedarf zum Kühlen einzusetzen. Auch das braucht Strom, der direkt vom Dach kommen könnte.

Gemäss Professor Leibundgut, ETH Zürich, kann im Sommer im Übemass produziertes heisses Wasser, in die Tiefe abgeleitet werden, wo das Erdreich aufgewärmt wird und in der Heizperiode den Wirkungsgrad der Wärmepumpe verbessert. Also bitte auch überlegen, ob das heisse Wasser vom Dach der Zelglihalle doch noch sinnvoll ins Projekt integriert werden könnte.

Übrigens kostet eine Photovoltaikanlage auf dem Schulhausdach weniger als 1 Prozent der Gesamtkosten von 4,75 Millionen Franken! Die klimasensible Jugend würde es nicht verstehen, wenn auf dem neuen Schulhausdach keine Sonnenkollektoren liegen würden.

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