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Sailing Champions League in St. Moritz

Segeln – Bei anspruchsvollen Windverhältnissen wurde das Final der Champions League In der Einheitsklasse J70 vom 15. bis 18. August in St. Moriz ausgetragen. Insgesamt nahmen an der Regattaserie 23 Mannschaften aus ganz Europa und eine Mannschaft aus Australien teil.

Team Kreuzlingen mit Steuermann Tom Rüegge und Crew Michael Herrmann, Jens Lichtblau und Stefan Stäheli. (Bild Thomas Moya)

Der Auftaktsieg der Seglervereinigung Kreuzlingen im ersten Lauf liess die Herzen der mitgereisten Kreuzlinger Fans höher schlagen. Der Dämpfer mit zwei siebten Rängen in den folgenden Races wurde mit einem erneuten ersten Rang im vierten Lauf wieder relativiert. An den insgesamt 51 durchgeführten Regattaläufen zeigte es sich, dass wirklich die besten Segler aus Europa und einer Mannschaft aus Australien am Start waren.

Da jede Mannschaft zumindest einmal gegen jeden segeln musste, absolvierte jedes Team bei jeweils acht startenden Segelschiffen pro Lauf, insgesamt 17 Läufe. Selbstredend wurde ab dem Startschuss im dichtgedrängten Feld um jeden Meter gekämpft. Neben guten Manövern, überlegter Taktik und athletischem Einsatz, entschied hin und wieder auch etwas Glück über Sieg oder Niederlage. Insgesamt beendete das Team der Seglervereinigung Kreuzlingen die Regattaserie dank ihrer Beharrlichkeit und dem beherzten Einsatz auf dem ausgezeichten 6. Schlussrang, womit sie sich auch als bestes Team aller schweizer Mannschaften auszeichneten. Die anderen vier schweizer Mannschaften mussten sich mit dem 12., dem 13., dem 22. und 23. Rang zufrieden geben. Vor allem für das zweite ostschweizer Team, das wieder den Erwartungen nur den 22. Rang ersegelte, dürfte es eine herbe Enttäuschung gewesen sein. Den unbestrittenen klaren Sieg konnte die Mannschaft der Segelnation Australien für sich verbuchen, gefolgt vom Norddeutschen Regattaverein und Kaløvig Bådelaug aus Dänemark.

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