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Klarstellung zum Leserbrief von Barbara Hummel

Leserbrief – Jost Rüegg aus Kreuzlingen, möchte auf den von ihm betitelten «Rundumschlag» von Barbara Hummel Stellung nehmen.

{Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de)

Weil Barbara Hummel die sachlichen Argumente fehlen, führt sie einen verbalen Rundumschlag gegen Personen. Die Idee zu dieser Volksinitiative stammt nicht von mir. Als die Idee aber an mich herangetragen wurde, war ich sofort mit von der Partie. Inzwischen sind es ja zehn bekannte Persönlichkeiten aus allen Schichten. Der Vorwurf gegen Ex-Stadtrat Guido Leutenegger zielt zudem völlig daneben. Als im Jahre 2000 vom Stadtrat ein Projekt für ein Stadthaus in der Nähe der Festwiese vorgestellt wurde, gab es dort noch keinen Stadtsaal. Jetzt wo sich der Stadtsaal mit Dreifachturnhalle ganz dezent und mit seiner sparsamen LED-Beleuchtung auch nachts durchaus reizvoll nördlich der Festwiese präsentiert, hat es eben keinen Platz mehr für ein Stadthaus. So einfach ist das.

Der Leserbrief von Barbara Hummel ist hier zu lesen.

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One thought on “Klarstellung zum Leserbrief von Barbara Hummel

  1. Bruno Neidhart

    Ich erinnere mich, dass man damals bereits kämpfte, das freie Ensemble im Zentrum der Stadt, also den Dreispitzpark, die grosse Festwiese, den Klosterkirchenblick, offen zu halten, somit die vorhandenen historischen Sichtachsen als stadtprägend zu bewerten. Das so genannte „Sport- und Kulturzentrum Dreispitz“ war sicher ein Wagnis, dieser Idee genügen zu können. Nun, man kann den jetzigen Ist-Zustand (im Blick auf die oben angesprochene Offenhaltung des Stadtraums) trotz mancher Einwände zur Baugestaltung nicht als „vermurkst“ titulieren. Die Aussenhaut des „Dreispitz“ hätte aber nicht unbedingt in dunklem Grau sein müssen. Ein Gebäude damit zu verstecken, sollte dies die Absicht gewesen sein, geht selten auf. Ist bei geschickter Gestaltung hier auch nicht notwendig. Dies beweist die stadtzugekehrte Wandfassade nachts, die mit einer geschickten LED-Beleuchtung bestückt ist (was sogar Herrn Ruegg gefällt!). Sie passt zum offenen Raum davor, läuft der angestrahlten Klosterkirche nicht den Rang ab, sondern wirkt integriert ins grosse Raumensemble. Der simple graue Kubus bei Tag korrespondiert dagegen eher passiv-nichtssagend mit der Umgebung. Vielleicht könnte man durch geschickte Umraumgestaltung noch einiges verbessern. Mit einem davor geklatschen Stadthaus selbstverständlich nicht. Hätte auch nie als Möglichkeit aufkommen dürfen.

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