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Stellungnahme zum Leserbrief «Fragen an das Sozialamt»

Leserbrief – Manuela Reuss, Leiterin Sozialhilfe Kreuzlingen antwortet auf den Inhalt des Leserbriefes von Frau Margrith Merki.

Lerserbrief (Bild: Archiv)

Das Mietverhältnis ist ein privatrechtlicher Vertrag (Art. 253 ff. OR) zwischen Mieter und Vermieter. Zum Abschluss eines Mietvertrages braucht es keine Einwilligung der Behörde, auch nicht, wenn der Mieter durch die Sozialhilfe unterstützt wird. Im Gegenteil, die Behörde hat kein Einsprache Recht.

In Kreuzlingen berechnen wir die Sozialhilfeleistungen nach Vorgaben der SKOS. Für die Miete haben wir interne Weisungen, welche von der Sozialhilfekommission vorgegeben wurden. Die Höhe wird mit dem aktuellen Wohnungsmarkt abgeglichen. Aktuell ist beispielsweise der Ansatz für einen Einpersonen-Haushalt 650 Franken monatlich plus Nebenkosten. Falls jemand der durch die Sozialhilfe unterstützt wird eine Wohnung oder ein Zimmer für einen Mietvertrag abschliesst, der diese Unterstützung übersteigt, wird demjenigen/derjenigen die zu hohe Miete am Grundbedarf (das sind insbesondere die Leistungen für Nahrung und Kleidung) abgezogen.
Auf den konkreten Fall können wir mangels Kenntnis keine Stellung nehmen, doch scheint es uns kaum möglich, dass bei einer Unterstützung von 650 Franken eine massive Erhöhung der Miete möglich ist. Auch sind alle Änderungen im Mietvertrag den Sozialarbeitern vorzulegen und werden von diesen geprüft.

Der Leserbrief von Frau Margrith Merki ist hier zu lesen.

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2 thoughts on “Stellungnahme zum Leserbrief «Fragen an das Sozialamt»

  1. Toni Müller

    Also Frau Merki, das tönt alles sehr schön was sie da schreiben! Die Tatsache ist aber und das habe ich hier über Jahre bei verschiedenen sog. Sozialhilfebezüger an der Finkernstrasse festgestellt, dass diese Sozialhilfebezüger eigentlich ein tolles Leben hier in der Stadt haben. Einige Beispiele: arbeiten müssen sie nicht!? Können praktisch jeden Tag schön ausschlafen. Sind aber in bis spät in der Nacht wach und haben voll Beleuchtung. Sie haben teilweise Hunde!? Können sonst aber an allem Teilnehmen, eben nur nicht arbeiten?! Konsumieren teilweise Drogen!?
    Das Sozialamt/Sozialarbeiter macht praktisch nie Kontrollen?! Alles schön auf Kosten des Steuerzahlers – Frau Merki hat schon recht, der normale arbeitende Bürger ist der absolute Dummer hier!?

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  2. Toni Müller

    Muss noch ergänzen; die Frage ging natürlich an Manuela Reuss, Leiterin Sozialhilfe Kreuzlingen (nicht Frau Merki). Der Eindruck mag täuschen, doch leider beobachte ich schon seit ca. 15 Jahren, wie es da mit den Sozialhilfeempfängern zu und her geht! Es gibt keine Tagesstruktur? (wieso müssen diese nicht wenigstens in einen sozialen Betrieb etwas tun, z.B. um 08.00 dort sein und Stecker zusammenbauen?? oder von mir aus „Fetzeln“ in der Stadt mit der Bauverwaltung?). Einige haben auch Hunde (einen oder sogar zwei Hunde = wer zahlt eigentlich diese) und ist das nicht ein „Trick“, damit können sie gar nicht in eine Tagesstruktur?. Dann auch der Lebenswandel (Rauchen auch noch Drogen) dieser teilweise jungen Personen (ca. 22 Jahre und schon in der Sozialhilfe?) Wo sind hier die Sozialarbeiter, die diesen Leuten mal auf die Finger schauen und Druck machen??? in Kreuzlingen? Als lebenslang arbeitende Person kommt man sich absolut blöd vor, was hier in Kreuzlingen abgeht?

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