/// Rubrik: Leserbriefe | Topaktuell

Schabernack und Klamauk

Leserbrief – Andreas Hebeisen aus Kreuzlingen findet, dass Schabernack und Klamauk endgültig die Oberhand in der Politik gewonnen haben.

Lerserbrief (Bild: Archiv)

Trump will Grönland kaufen. Boris Johnson spielt russisches Roulette mit der Zukunft seines Landes. Bolsonaro billigt Brandrodungen, um dann Umweltschützern die Schuld am Feuer zu geben. Und im Land der Basisdemokratie soll das legitime Ergebnis einer städtischen Volksabstimmung mit einer Initiative aus den Angeln gehoben werden (deren Ergebnis dann wohl mit einer weiteren Initiative wieder zu Fall gebracht werden könnte, und so weiter …)

Offenbar wird die Politik immer mehr zur Realsatire, was aber nur den Comic-Liebhabern Freude bereiten kann (was sagten doch gleich Asterix und Obelix über die Römer?).

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2 thoughts on “Schabernack und Klamauk

  1. Bruno Neidhart

    Sie verwechseln hier, lieber Herr Andreas Hebeisen, Äpfel mit Birnen. Weltpolitik ist in Kreuzlingen definitiv noch nicht ausgebrochen. Die Basisdemokratie hingegen lebt. Damit kann zum Beispiel mal politischer „Schabernack“ hinterfragt werden. Die Inhalte, um die es hier im Speziellen zu gehen hat (u.a. eigeschränktes Baurecht), sind bekannt. Ihnen, Herr Hebeisen, sicher auch. In Bezug auf den gegenwärtigen politischen „Klamauk“ (im Weltmaßstab!) sind wir uns dagegen einig. Übrigens: Kennen Sie „Tim und Struppi“ von Hergé? Auch amüsant.

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  2. Maria Bader

    Sehr geehrter Herr Hebeisen, ich verstehe nicht ganz Ihre Aufregung. Natürlich ist es für manche Stimmbürger sehr ärgerlich, wenn eine legitim durchgeführte städtische Abstimmung „angegriffen“ wird. Solange aber vom Gesetzgeber die Möglichkeit eingeräumt wird, dass Stimmberechtigte eine Volksinitiative ergreifen können, ist doch alles rechtens und legal. Das ist doch gerade einer der grossen Errungenschaften unserer Schweiz, die Basisdemokratie mit ihrer direkten Demokratie. Wenn Sie sich nicht jedes Mal wegen einer Volksinitiative aufregen wollen, dann müssen Sie sich eben an den Gesetzgeber wenden, damit dieser das Recht auf Volksinitiative abschafft.

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