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Warum nicht Arbon?

Leserbrief – Peter Dransfeld, Kantonsrat Grüne, aus Ermatingen findet den Standort Arbon für ein kantonales historischen Museum sehr gut.

Lerserbrief (Bild: Archiv)

Initiative Arboner haben angeregt, in ihrer Stadt einen Standort des kantonalen historischen Museums zu etablieren. Eine sympatische Idee, weil damit der Oberthurgau Anteil erhält an einer Museumslandschaft, die er mitfinanziert. Eine sympathische Idee, weil Arbon als eine der ältesten Thurgauer Siedlungen reich an Geschichte ist. Und eine sympathische Idee nicht zuletzt, weil Arbon aufgrund seiner jüngsten Geschichte, der Ablösung der bedeutsamen Industrie, neue Impulse verdient. Arbon hat das Potenzial, den östlichen Bodenseeraum gemeinsam mit Bregenz und Friedrichshafen als Museumslandschaft zu bereichern.

Leider wird man den Eindruck nicht los, dass die Arboner Initiative in Frauenfeld auf taube Ohren stösst. Das ist wenig verständlich; erst recht, nachdem Machtzirkel rund um Frauenfeld beim Schmieden von Museumsplänen ziemlich auf die Nase geflogen sind. Öffnen wir also den Blick und stärken wir die Regionen. Ihre Initiativen bereichern und ergänzen die hervorragende Museumsarbeit, die an den bisherigen Standorten geleistet wird.

Liebe Arbonerinnen und Oberthurgauer: Bleiben Sie dran! Und lieber Regierungsrat: Denken Sie daran, dass Sie vom ganzen Kanton gewählt wurden. begegnen Sie der Initiative aus dem östlichen Kantonsteil mit Respekt und offenem Geist! So gut wie immer, sagte Martin Luther King, hat die kreativ engagierte Minderheit die Welt in einen besseren Ort verwandelt.

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