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Bodan-Kreuzlingen wieder in der NLA

Schach – Mit zwei überzeugenden Schlusssiegen über die nächsten Verfolger Winterthur (5½: 2½) und Mendrisio (6:2) in der Doppelrunde vom vergangenen Wochenende erkämpfte sich der SC Bodan erneut den Aufstieg in die NLA.

Theo Hommeles gehört zu den besten Skorern der NLB. (Bild: zvg)

Es ist bereits das fünfte Mal in seiner Klubgeschichte, dass Bodan, der Schachklub aus der Randregion der Schweiz, wieder in die Eliteliga aufsteigt. Mit sieben Mannschaftssiegen und zwei remisierten Begegnungen, mit einem Vorsprung von vier Punkten und hohem Brettpunkte-Score, realisierten die Kreuzlinger dieses Mal ihren Exploit. In den Jahren 2005, 2008, 2012 und 2015 hatten die Thurgauer den Sprung ins Oberhaus ebenfalls geschafft, doch stiegen sie jeweils postwendend wieder ab. Nur 2016 gelang es ihnen, in der Topliga zu überwintern. Erfreulich am Aufstieg ist auch, dass die Mannschaft praktisch deckungsgleich ist wie bei ihren früheren Höhenflügen. Sie ist konstant, kampfstark und routiniert. Lobend darf ebenfalls erwähnt werden, dass der Bodanese IM Theo Hommeles mit sieben Punkten aus neun Partien zum Kreis der erfolgreichsten Skorer der NLB gehört. Die siegreiche Doppelschlussrunde wurde bestritten von IM Theo Hommeles, IM Peter Kühn, IM Frank Zeller, Andreas Modler, FM Dieter Knödler, FM Marcel Wildi, Stefan Egle, Michael Schmid (Captain) und Peter Plüss.

In der anlaufenden Mannschaftsmeisterschaft SGM spielt der SC Bodan ebenfalls in der Top-Liga, in der 1.Bundesliga. Damit haben sich die Kreuzlinger in beiden Bewerben unter die besten Mannschaften der Schweiz vor allem aus den Städten Zürich, Genf, Basel, Luzern und Winterthur eingereiht. Dass im Oberhaus die Trauben sehr hoch hängen, wissen die Bodanesen aus langer Erfahrung. Denn die meisten Top-Mannschaften in der NLA treten mit mindestens zwei bis drei GM-Schachprofis an, wogegen die Kreuzlinger versuchen werden, sich mit ihrem bewährten Stammkader zu behaupten.

Schlussrangliste der NLB Ost: 1. Bodan Kreuzlingen 16/43½. 2. Winterthur II 12/36. 3. St.Gallen 11/37½. 4. Réti II 10/38. 5. Mendrisio und Wettswil je 9/38½. 7. Nimzowitsch 8/35. 8. Gligoric 6/34. 9. Zürich II 5/32½ Abstieg. 10. Schwarz-Weiss Bern II 4/26½ Abstieg.

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