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Dark Nights – Horror vom Feinsten

Tägerwilen – Auch in diesem Jahr findet der wohl angsteinflössendste Live-Event in Tägerwilen statt. Seit drei Wochen lehrt das Team des Vereins «After Dark Entertainment» seinen Gästen das fürchten. Am kommenden Samstag findet der letzte Event für dieses Jahr statt. «CAVE» lautet das diesjährige Thema. Unerschrockene Gäste erleben den Horror hautnah in der «Scarezone», in welcher es von schaurigen Kreaturen nur so wimmelt.

Die Troglodyten-Truppe lehrt die Besucher das Fürchten. (Bild: zvg)

Die Story von den Dark Nights «CAVE»: Eine zwielichtige Firma hat vor Jahren eine Mine gekauft, um darin vermutete Kobaltvorkommen gewinnbringend abzubauen. Dass eine behördliche Bewilligung zum Abbau in der Mine nicht erteilt wurde, hinderte die gierigen Firmeninhaber nicht daran trotzdem still und leise nach dem begehrten Metall zu suchen. Durch die illegalen Grabungen taute der Permafrostboden der Mine auf. Eine sehr alte, bisher völlig unbekannte Spezies wird dadurch zum Leben erweckt. Da die Inhaber der Mine jedoch kein Kobalt finden konnten, wittern diese wiedererwartend das grosse Geschäft mit «Erlebnis-Expeditionen» für Besucher. Dabei wird völlig ausser Acht gelassen, dass die zum Leben erweckten Gestalten auf der Suche nach frischer «Nahrung» sind …

Die Vorbereitungen – eine Mammutaufgabe
«Die Planung des Events dauert Monate» so Flo Weber vom Organisationskomitee und zuständig für die Infrastruktur. Jeweils im Februar beginnen die ersten Arbeiten wie die Festlegung des Themas, Prüfung auf Machbarkeit, Sitzungen mit den eigenen Spezialisten wie SFX-Makeup Artisten und Hair Designern, Planung von Show-Acts etc. In diesem Jahr sind über 50 Helfer im Einsatz, um die Mammutaufgabe zu stemmen.

Kunstblut und Schokolade für die Haare
Jeweils an den Eventtagen bekommen die Komparsen ihr gruseliges Aussehen. Gut sechs Stunden vor Türöffnung unterziehen sich die Schauspieler einer teilweise schmerzhaften Umwandlung zum Gruselcharakter. Mit Kollodium beispielsweise werden dieses Jahr die vernarbten Gesichter auf Horror getrimmt. «Das Kollodium ziept ganz schön, und lässt die Haut anspannen» – so Marc ein Komparse. «Mit Marronikuchen oder sonstigen feinen Snacks, welche unsere Gastroverantwortliche jeweils für uns bereitstellt ist es aber gut auszuhalten!» so der Komparse. Eigens für die «Frisuren» der Gruselkomparsen entwickelte Hair Designer Kai Zorn diverse Texturen. Am Schluss kam eine spezielle Mischung in den Einsatz, welche aus einem grossen Anteil Schokolade besteht. «Auch wenn es extrem ungepflegt aussieht – was ja die Vorgabe war – riechen die Haare unserer Gruselkomparsen zum Anbeissen» – so ein SFX-Makeup-Artist.

Die letzte Dark Night findet am kommenden Samstag statt. Tickets sind unter after-dark.ch registrierbar; es ist aber nur noch ein begrenztes Kontingent verfügbar – wer noch Tickets haben möchte, sollte schnell sein.

 

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