/// Rubrik: Stadtleben

Kreuzlinger Wasser schlägt zu Buche

Kreuzlingen – Die Technischen Betriebe Kreuzlingen gehen mit einem kleineren Ertragsüberschuss ins 2020 als ins 2019. Die höchsten Einbussen haben sie im Wasserversorgungsnetz mit 365‘000 Franken gemacht. Ein Grund dafür ist die Änderung bei der Budgetberechnung und das der Bereich Wasser seine Sanierungen nicht selbst tragen kann.

(V.l.n.r.) Stadtrat Thomas Beringer, Kaufmännische Leiterin TBK Susanne Bergsteiner und Direktor TBK Guido Gross. (Bild: Andrea Vieira)

Den Technischen Betrieben Kreuzlingen (TBK) geht es nicht schlecht. Dieses Jahr haben sie einen Ertragsüberschuss von insgesamt 152‘000 Franken. Er ist aber um 552‘000 Franken tiefer als im Vorjahr. Damals lag der Überschuss bei 704‘000 Franken. Diese Einbusse kommt hauptsächlich vom Geschäftsbereich Wasser mit einem Minus von 365‘000 Franken. Verantwortlich ist die Zuführung zum Erneuerungsfonds des Budgets 2020 und die zu tiefe Selbstfinanzierung. Investitionen ins Wassernetz kann die Sparte Wasser nicht selbst tragen. «Es ist unumgänglich das die Tarife auf 2021 nach oben angepasst werden müssen», sagte Stadtrat Thomas Beringer an der Medienkonferenz. Das Wasserversorgungsnetz ist das älteste Versorgungsnetz der Stadt und benötigt die meisten Sanierungsarbeiten.

Die Geschäftsbereiche Elektrizität und Erdgas müssen fürs neue Budget auch in die Erneuerungsfonds eingerechnet werden. Zuvor wurden Sanierungen für diese zwei Geschäftsbereiche aus den Neubewertungsreserven finanziert. Daher gibt es für die zwei Bereiche durch diese Änderung keine Einbussen im Budget 2020.

Die Erneuerungsfonds sollen Kapital bereitstellen für jegliche Sanierungen an den Versorgungsnetzen Elektrizität, Wasser und Erdgas.

Investitionen in Millionenhöhe geplant

Grosse Investitionen von rund elf Millionen Franken stehen bei den TBK an. Am höchsten spielt dabei die Elektrizitätsversorgung mit rund sieben Millionen Franken ein. Dazu gehören beispielsweise mit einer Million Franken die Solaranlagen an der Heinrich Halle und je rund zwei Millionen Franken die neuen Trafostationen und das Elektrizitätsnetz.

Die Genehmigung für die Sanierung des Wasserreservoirs Möösli steht noch offen, deshalb fällt die eine Million Franken für den Aufwand auch ins Budget 2020. Nach der Genehmigung wäre der Baustart für nächstes Jahr geplant.

Eine Person mehr

Ein kleiner Aufwandsposten ist der Personalbereich. Geplant ist das Teilzeitpensum im Geoinformations-Büro aufzustocken, insgesamt um 20 Prozent. Ansonsten sind fast alle Stellen besetzt.

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