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Einweihung der jüdischen Synagoge problemlos verlaufen

Konstanz – Im besonderen Fokus stand am heutigen Sonntagnachmittag die offizielle Einweihung der neuen Synagoge in Konstanz. Insbesondere nach Halle unterlagen die Feierlichkeiten mit dem Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg und dem Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland strengen Sicherheitsvorkehrungen.

Auch die Demonstration in der Altstadt verlief ohne Zwischenfälle. (Bild: tm)

«Obwohl es im Vorfeld keine konkreten Gefährdungserkenntnisse gab, musste sich die Polizei für alle Eventualitäten vorbereiten», so Einsatzleiter Gerd Stiefel vom Polizeipräsidium Konstanz. Die in der Vergangenheit und auch schon vor Halle durchgeführten Schutzmaßnahmen wurden anlässlich der Synagogen-Einweihung noch einmal verstärkt.

Ein weiteres Augenmerk galt an diesem Nachmittag der Sicherheit einer angemeldeten Demonstration in der Konstanzer Innenstadt, die gegen 14.30 Uhr mit ihrem Aufzug in der Konstanzer Innenstadt begann und unter anderem an den Freiheitskämpfer Georg Elser, die Reichsprogromnacht sowie die aktuelle Relevanz von Antifaschismus erinnerte. Etwa ein Dutzend Teilnehmer, die Transparente mit sich führten, wurden während des Demonstrationszuges und den beiden Kundgebungen polizeilich begleitet. Dieser Aufzug verlief ohne besondere Vorkommnisse und wurde vom verantwortlichen Versammlungsleiter gegen 15.30 Uhr beim Georg-Elser-Denkmal beendet.

Leitender Kriminaldirektor Stiefel zog deshalb auch am Ende des Gesamteinsatzes (Stand: 19 Uhr) eine positive Bilanz: «Es ist weder anlässlich der Einweihungsfeierlichkeiten noch bei der Begleitung des Demonstrationszuges zu Ereignissen gekommen, die ein polizeiliches Einschreiten erforderlich machten.»

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