/// Rubrik: Stadtleben | Topaktuell

Persönlicheres und grüneres Kreuzlingen

Kreuzlingen – Der Stadtrat möchte in den nächsten drei Jahren das Label «Energiestadt Gold» erreichen. Zudem hat er sich vier weitere Themen für das neue Legislaturprogramm 2019 bis 2023 ausgesucht, die die Stadt grüner machen und die Verwaltung näher zum Volk bringen sollen.

Kreuzlingen will sich das Label «Energiestadt Gold» erarbeiten. (Bild: Jim Semonik/Pixabay)

Ein erster Schritt in die grüne Richtung haben sie bereits gemacht. Es gibt kein Hochglanzheft für das Legislaturprogramm, sondern eine Website. «Wir wollten mit gutem Beispiel voran gehen», sagte Stadtpräsident Thomas Niederberger an der Präsentation. Auf www.legislaturprogramm.kreuzlingen.ch sind die selbst auferlegten Ziele des Rates zu sehen. Mit einem Ampelsystem erkenne man welche noch pendent sind, welche in Bearbeitung und was schon umgesetzt wurde.

In der laufenden Legislaturperiode setzt der Stadtrat nebst «Natur, Umwelt und Energie» auf vier weitere Schwerpunkte: «Langsam- und Öffentlicher Verkehr», «Stadtentwicklung», «Gesellschaft und Gesundheit» und «Finanzen und Dienstleistung».

Dorena Raggenbass strebt an, dass es mit dem Kulturzentrum im Schiesser-Areal weitergeht. Im Frühling 2020 soll der Gemeinderat über einen Projektierungskredit befinden. Ausserdem möchte sie aus Kreuzlingen eine kinderfreundlichere Stadt machen. Geplant ist eine Kinder-Umfrage: Was fehlt in Kreuzlingen? Zudem sollen die Kreuzlinger Sportanlagen, wie Döbeli, Egelsee und das Hörnli organisatorisch zusammengelegt werden.

Die grosse Last der Ortsplanungsrevision will Ernst Zülle ende 2020 loswerden. Zahlreiche Projekte sind in den Startlöchern: Ausbau von Velowegen und von Bushaltestellenhäuschen, Umgestaltung der Romanshorner- und Löwenstrasse, sowie der flächendeckende Bau von Unterflurcontainern.

Für den Neuen, Markus Brüllmann, sind die Älteren der Bevölkerung wichtig. Er möchte eine neutrale Anlaufstelle für Altersfragen aufbauen. Ausserdem plant er, mehr in die Prävention zu investieren, etwa in Budgetberatungen, sodass die schwarze Liste der säumigen Krankenkassenprämienzahler nicht länger wird, besonders die für Kinder ist ihm ein Dorn im Auge.

Auch im Bereich von Thomas Beringer steht Grosses an. Sämtliche Schiffsstege müssen behindertengerecht gemacht werden. Ausserdem legt er Wert darauf, dass die Erneuerung der Infrastruktur der Technischen Betriebe auch weiterhin finanziert werden kann und umweltfreundlich bleibt oder wird.

Share Button

One thought on “Persönlicheres und grüneres Kreuzlingen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.