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Schule hat erstmals Leiter Liegenschaften

Kreuzlinge – Nicola Maimone wird erster Leiter Liegenschaften der Kreuzlinger Schulgemeinden. Er tritt die Stelle am 1. Januar an. Anlässlich der Medienkonferenz stellte Schulpräsidentin Seraina Perini auch die Legislaturziele der Behörden vor.

Seraina Perini stellte Nicola Maimone als Leiter Liegenschaften der Schulverwaltung vor. (Bild: Kurt Peter)

«Die Schulgemeinden verfügen über ein riesiges Immobilienportfolio und ich bin sehr froh, mit Nicola Maimone den qualifiziertesten Mann als Leiter Immobilien vorstellen zu können», erklärte Seraina Perini am Dienstagnachmittag. Die neue Stelle in der Verwaltung werde für die Projektkoordination bei Sanierungen und Neubauten, das Portfoliomanagement sowie die Mehrjahresplanung aller Schulliegenschaften zuständig sein. «Nicola Maimone bringt einen grossen Rucksack an Erfahrungen mit», sagte sie weiter. Der Baufachmann begann mit einer Hochbauzeichnerlehre, absolvierte die Maurerzusatzlehre und bildete sich laufend bis zum Master Bauökonomie weiter. «Froh bin ich auch darüber, dass sich Markus Meister nun wieder auf seine Kernkompetenzen konzentrieren kann», erklärte Perini.

Die Zyklusorientierung umsetzen

Die Legislaturziele umfassten sechs verschiedene Punkte, welche die beiden Schulbehörden in einer Klausur formuliert hätten. So stehe die Reorganisation der Schulverwaltung ganz oben auf der Prioritätenliste. «Die gewachsenen Strukturen werden analysiert und überprüft, die Prozesse geklärt, optimiert und digitalisiert». Mit der Einstellung des Leiters Liegenschaften sei auch der Aufbau der entsprechenden Abteilung verbunden. Ziel sei es, die Abläufe zu klären, so dass die mittel- und langfristigen Bauvorhaben sorgfältig geplant seien. «Für die Stabstelle IT erarbeiten wir ein Anforderungsprofil», erklärte Perini ein weiteres Legislaturziel. Es gelte, die Netzwerkinfrastruktur und die EDV-Installationen in allen Schulzentren und der Verwaltung aufzunehmen. Gestaffelt soll, laut Legislaturziel, die Zyklusorientierung in den Primarschulzentren umzusetzen. «Die Behörde hat den Schulleitungen diesen Auftrag erteilt, der bis 2023 umgesetzt sein soll».

Probleme mit Verhaltensweisen

«Lernen im Zentrum» heisse, dass in jedem Schulzentrum der Primar- und Sekundarstufe eine zentrumsübergreifende Facharbeitsgruppe gebildet werde. Die Schulleitungen bildeten das Bindeglied zwischen den Stufen. Auf der Primarstufe werde eine Hauptstudie zum Thema «Lernen im Zentrum – altersgemischte Klassenstrukturen und Weiterentwicklung Förderkonzept» erarbeitet.

Die Fachgruppe Sekundarstufe arbeite zum Thema «Lernen im Zentrum – Einbezug der Digitalisierung und Weiterentwicklung Förderkonzept». «Es bereitet uns grosse Sorgen, dass es im Kindergarten und der ersten Klasse vermehrt Kinder gibt, die kaum im normalen Rahmen beschult werden können», sagte Perini. Die Gründe für die Verhaltensweisen der Kinder seien vielfältig. In einer Kommission sollen nun die bestehenden Strukturen überdacht und unterschiedliche Lösungsansätze geprüft werden.

Kurt Peter

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