/// Rubrik: Topaktuell

Kopfsprung ins Mittelalter

Frauenfeld/Kreuzlingen – An der Schlossführung vom Samstag, 4. Januar 2020, nimmt Historikerin Iris Hutter eine Auswahl dieser Schätze genauer unter die Lupe und ermöglicht Besucherin-nen und Besuchern einen spannenden Einblick in die Lebenswelt der Menschen im Mittelalter.

Die Mitra aus Kreuzlingen ist einer der ganz besonderen Schätze im Historischen Museum Thurgau. (Bild: zvg)

Das Mittelalter ist eine düstere Zeit – diese Vorstellung ist in vielen Köpfen verankert. Damals sind aber auch Schätze entstanden, die bis heute überdauern. An der Schlossführung vom Samstag, 4. Januar 2020, nimmt Historikerin Iris Hutter eine Auswahl dieser Schätze genauer unter die Lupe und ermöglicht Besucherinnen und Besuchern einen spannenden Einblick in die Lebenswelt der Menschen im Mittelalter.

Der Gang durch Schloss Frauenfeld gleicht einem Tanz in einer Schatzkammer. In jeder Ecke wartet eine Kostbarkeit darauf, entdeckt und gedeutet zu werden. Gewisse Kunstwerke hat man vor 60 Jahren, als das Museum eingerichtet wurde, sogar direkt in die altehrwürdigen Gemäuer verbaut.

Iris Hutter schreitet mit ihren Gästen vom Waffenkeller bis in den Turm und gibt dabei die Geschichte ausgewählter Schätze aus dem Mittelalter preis. Wie und aus welchem Material wurden diese gefertigt? Wozu wurden sie gebraucht und wie kamen sie ins Museum? Spezialistin Iris Hutter weiss auf alle Fragen eine Antwort.

Die Führung findet um 15 Uhr im Schloss Frauenfeld statt. Eintritt frei, ohne Anmeldung.

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One thought on “Kopfsprung ins Mittelalter

  1. Bruno Neidhart

    „Einer der ganz besonderen Schätze“ („Mitra aus Kreuzlingen“ aus der Konstanzer Konzilszeit)) gehört historisch eigentlich in den Raum Kreuzlingen/Konstanz zurück (z.B. ins Konstanzer Rosgartenmuseum), wie auch andere „Schätze“, die in der Säkularisationszeit den Ursprungsraum verliessen. Verstreut wurde damals u.a. auch der Inhalt des 1855 abgebrochenen Bibliothekflügels des Kreuzlinger Augustinerklosters, ein Gebäudetrakt, der „einen gewölbten Kreuzgang abschloss“ (Arno Borst). Auch verschwand eine dem Klosterkomplex nordwestlich vorgelagerte „Liebfrauenkapelle“, an die sich eine grosse – damals rebenbestückte – Grünzone anschloss (heute als „Städtische Festwiese“ erhalten).

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