/// Rubrik: Leserbriefe | Topaktuell

Thurgauer Steuerreform – Wir zahlen diese Zeche selber

Kreuzlingen – Die SP und weitere Parteien halten die Senkung der Unternehmenssteuern und die weiteren Massnahmen für nicht tragbar und haben dazu das Behördenreferendum ergriffen.

(Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de)

Am 9. Februar stimmen wir über die kantonale Steuergesetzrevision ab, da die Annahme der nationalen Vorlage «Steuerreform und AHV-Finanzierung», eine Anpassung des kantonalen Steuersystems erfordert.

Die SP und weitere Parteien halten die Senkung der Unternehmenssteuern und die weiteren Massnahmen für nicht tragbar und haben dazu das Behördenreferendum ergriffen. Aus Sicht der SP ist diese Steuerrevision sehr einseitig und die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler zahlen über die Gemeinde, Kirchen und Schule die «Einsparungen» der Steuerentlastung bei den Unternehmenssteuern aus dem eigenen Portemonnaie. Alleine die Stadt Kreuzlingen hat mit zirka zwei Millionen Franken und die Schule Kreuzlingen mit zirka 500’000 Franken Steuerausfällen zu rechnen, damit die Rechnung des Kanton aufgeht.

Dazu veranstaltet die SP Kreuzlingen am Donnerstag, 16. Januar, um 19.30Uhr eine Podiumsdiskussion im Torggel beim Rosenegg.

Auf dem Podium diskutieren Nina Schläfli (Präsidentin SP Thurgau), Ernst Zülle (Stadtrat Kreuzlingen / Gewerkschafter), Beat Rüedi (Kantonsrat FDP) und Ueli Fisch (GLP) über die Vor- und Nachteile der kantonalen Vorlage. Mit einem kurzem Einführungsreferat durch Marcel Bühler (Dr.rer.soc., Wirtschaftswissenschaftler) wird das Podium eröffnet. Moderation: Ruedi Herzog.

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