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Für einen attraktiven Thurgau – ein Ja zu einem fairen Paket

Thurgau – Das überparteiliche Komitee «Ja zum Thurgauer Steuerpaket» betonte an seiner Medienorientierung in Heldswil, dass die Gesetzesanpassung vom 9. Februar zu spürbaren Entlastungen der Steuerzahler führt. Dies sei erwünscht und richtig. Das Paket sei finanziell verantwortbar, die kurzfristigen Mindereinnahmen beim Kanton und den Gemeinden verkraftbar. Die Attraktivität des Lebens- und Wirtschaftsstandortes Thurgau würde gestärkt.

(V.l.) Ueli Fisch, Kantonsrat glp, Brigitte Kaufmann, Kantonsrätin FDP, Gallus Müller, Kantonsrat CVP, Präsident Abstimmungskomitee, Peter Schenk, Kantonsrat EDU und Manuel Strupler, Nationalrat SVP. (Bild: zvg)

Für Nationalrat und Gartenbauunternehmer Manuel Strupler, SVP, ist die Vorlage ausgewogen. «Arbeits- und Ausbildungsplätze entstehen nicht von selbst, sie müssen erhalten und erschaffen werden. Ein gutes und faires Steuergesetz motiviert uns Gewerbler. Die Betriebe leisten einen wichtigen Teil an den ausgewogenen Gesetzesvorschlag, indem die Ausbildungszulagen für Jugendliche erhöht werden», führte der Gewerbeunternehmer aus

«Gute steuerliche Rahmenbedingungen helfen mit, Arbeitsplätze im Thurgau zu halten», betonte Vollblutunternehmer Ueli Fisch, Kantonsrat glp. Mit einem Platz im Mittelfeld aller Kantone betreibe der Thurgau keinen Steuerwettbewerb, erhalte aber seine Attraktivität. Auch Unternehmer Peter Schenk, Kantonsrat EDU, plädierte für eine Gesamtbetrachtung der Vorlage. Der Thurgau brauche dieses Gesetz, der Wirtschaftsstandort Thurgau müsse stark bleiben.

Steuergutschrift für Kinder
Für Gallus Müller, Kantonsrat CVP und Präsident des überparteilichen Abstimmungskomitees, ist die Ausgewogenheit des Paketes zentral. Die natürlichen Personen werden mit verschiedenen Massnahmen konkret und wirkungsvoll bessergestellt. Ins Gewicht fallen die höheren Abzüge für die Krankenkassenprämien und die neu geschaffene Steuergutschrift für minderjährige Kinder. Dieses neue Instrument sei im Thurgau mit seinen zahlreichen Familien eine einmalige Chance. Für die Betriebe wird der Gewinnsteuersatz gesenkt und Unternehmen mit Forschungs- und Entwicklungsleistungen können höhere Abzüge geltend machen.

«Weniger Steuern zahlen»
Steuerentlastungen für die Steuerzahler, das sei Ziel und Zweck des Steuerpaketes, «und dieses Ziel wurde mit dem vorliegenden Kompromiss auf typisch gute Thurgauer Art erfüllt. Mit einem JA zahlen Familien, Gewerbe und Mittelstand weniger Steuern», fasste die frühere Uttwiler Gemeindepräsidentin die Vorlage zusammen.

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