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Pflicht erfüllt: 25:16-Heimsieg über Yellow Winterthur

Handball – Die SPL1-Frauen des HSC Kreuzlingen sind erfolgreich ins neue Jahr gestartet: Das 25:16 (10:8) gegen Yellow Winterthur war allerdings keine Galavorstellung.

Ein Sieg über das unberechenbare Winterthur stand während des Spiels auf wackeligen Beinen. (Bild: Mario Gaccioli)

Ihre Mannschaft habe die heikle Aufgabe gegen das unberechenbare Winterthur erfolgreich gelöst und damit den Anspruch auf Rang 5 untermauert. Das tröste sie darüber hinweg, dass der Auftritt insgesamt kein Ruhmesblatt war, meinte die Kreuzlinger Cheftrainerin Kristina Ertl Hug in einer ersten Stellungnahme. Am Mittwoch müsse beim Tabellenzweiten in Zug allerdings eine markante Steigerung her, wolle man seine Chancen auf die Finalrunden-Teilnahme wahren. Da müssen nicht nur einzelne Spielerinnen, sondern die ganze Mannschaft eine Topleistung abrufen oder sogar über sich hinauswachsen.

Erst in der 2. Halbzeit gut
Gegen den Rivalen aus Winterthur bekundete der HSCK in der ersten Halbzeit viel Mühe. In allererster Linie deshalb, weil man offensiv nicht in die Gänge kam. Zehn Treffer aus 23 Versuchen zeichnen ein deutliches Bild. Auf der anderen Seite hielt die junge Topscorerin Liv Rusert mit fünf Treffern die Zürcherinnen im Rennen. Das 10:8 für Kreuzlingen bei Halbzeit liess noch jeden Ausgang denkbar. Eine erste Zäsur gelang den Thurgauerinnen kurz nach Wiederbeginn. Zuerst wehrte ihre starke Torfrau Miriam Federau eine Penalty der Yellow-Legionärin Simona Grozdanovska ab (36.), bevor sie mit einer Tortriplette auf 15:10 erhöhten. In der Folge kam das Team von Yellow-Trainer Fabian Schläfli nur noch einmal – beim 17:15 in der 47. Minute – in Schlagdistanz. Die Reaktion des HSCK folgte jedoch postwendend. Rund zehn Minuten vor Schluss waren die Weichen mit dem 20:15 durch Linksaussen Pashke Marku gestellt und der Widerstand der Zürcherinnen gebrochen. So resultierte mit 25:16 der aus Kreuzlinger Sicht angestrebte deutliche Heimsieg über den Tabellensiebten doch noch.

Erfolgreichste Werferinnen für den HSCK waren Katja Sivka (sieben Tore), Pashke Marku (fünf/alle in 2. Halbzeit) und Kim Espinosa (4). Bei Yellow war es Topscorerin Liv Rusert (sechs), die nach einer starken ersten Halbzeit (fünf Tore) nach der Pause aber viel weniger Geltung kam. Gute Noten verdienten sich bei Kreuzlingen auch die Abwehr sowie die Torhüterinnen Miriam Federau und Nathalie Wörner.

HSC Kreuzlingen – Yellow Winterthur 25:16 (10:8)
Egelsee. – 200 Zuschauer. – Sr. Boshkoski/Stalder.
Strafen: je vier mal zwei Minuten.
Kreuzlingen: Federau (1.-57./7 Paraden, davon 1 Penalty), Wörner (57.-60./3 Paraden, davon 1 Penalty); Mayer, Skoricova, A. Veit (3), Tissekker (2/2), Klein (1), Weidmann (2), Rothacker (1), Espinosa (4), Marku (5), Sivka (7), Juhasz, Heinstadt.
Winterthur: Mützenberg (5 Paraden), Fischbacher (1 Parade); Lischka (1), Bölsterli, Makar, Hälg, Grozdanovska (4/2), Koller, Mössner (2), Gwerder (2), Rusert (6), Husmann (1).
Penaltystatistik: Kreuzlingen 2 von 3 (39./15:11 Tissekker verschiesst); Winterthur 2 von 4 (Grozdanovska scheitert an Federau 36./12:10 und Wörner 57./22:16).
Bemerkungen: Kreuzlingen ohne Plüss, Hajduk (beide verletzt) und J. Veit.

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