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Tempo-30-Zonen – nur ein Witz?

Leserbrief – Steffen Binder aus Kreuzlingen fragt sich, warum die Einhaltung von Tempo 30 nicht schärfer kontrolliert wird.

Lerserbrief (Bild: Archiv)

Es ist lobenswert, dass in vielen Wohngebieten in Kreuzlingen Tempo 30 vorgeschrieben ist. Leider halten sich nicht viele daran! Tempo 30 dient dem Schutz der schwächsten Verkehrsteilnehmer: Kinder auf dem Weg zur Schule oder dem Kindergarten, Ältere und Fussgänger generell. Doch viele Autofahrer kümmert es null. Nur ein Beispiel ist die Gaissbergstrasse: Schon der blosse Augenschein zeigt, dass Tempo 30 hier kaum eingehalten wird, die meisten Autos preschen nach oben oder unten, obwohl ein Kindergarten, eine Kinderkrippe und mehrere Schulen in der direkten Umgebung liegen.

Ich frage mich, warum die Einhaltung von Tempo 30 nicht schärfer kontrolliert wird? Zwar stehen hier und da blinkende Tempomesser, die weisen die Autofahrer aber nur freundlich, ohne Konsequenz auf ihr Vergehen hin. Das Problem ist ohne echte Radarmessungen der Polizei nicht in den Griff zu bekommen. Besser noch wäre es, alle Tempo-30-Zonen baulich so zu verändern, dass nur langsam gefahren werden kann (Schwellen, Kübel et cetera). Das sollte uns die Sicherheit der Kinder wert sein. Der Stadtrat steht dafür in der Verantwortung.

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