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Bauarbeiten auf der Wollschwein-Insel

Kreuzlingen – Der Wellenschlag der ein- und ausfahrenden Schiffe trug die Westseite der Wollschwein-Insel über die Jahre kontinuierlich ab. Mit wasserbaulichen Massnahmen soll die Insel vor weiterer Erosion geschützt werden. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 20. Januar, und dauern rund zwei Wochen.

Durch den fortwährenden Wellenschlag wird die Wollsauinsel gegen die Schifffahrtsrinne langsam abgetragen. In den dadurch bedrohten Schilfbeständen brüten zum Beispiel die Rohrammer oder der Teichrohrsänger. (Bild: zvg)

Die Wollschwein-Insel wurde Mitte der 80er Jahre im Rahmen der Hafensanierung aufgeschüttet und seither als Naturschutzgebiet bewirtschaftet. Die Insel ist ein bedeutendes Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiet für Vögel und ein Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung. Die Westseite der Insel erodiert langsam, ausgelöst durch den Wellenschlag der ein- und ausfahrenden Schiffe. Bis zu einem Meter Höhe misst die Erosionskante und reicht stellenweise bis an die Weidefläche der Hochlandrinder.

Um ein Fortschreiten der Erosion zu verhindern, werden entlang der Westseite am Erosionsfuss grobe Steine und Kies eingebaut. Mit diesen Massnahmen kann die Erosion gestoppt und die Insel geschützt werden. Ausserdem wird ein naturnahes Ufer geschaffen, auf dem sich spezialisierte Pflanzen wieder ansiedeln können.

Das kantonale Amt für Umwelt erteilte die notwendigen Bewilligungen für die Bauarbeiten. Sie wurden durch die Stadt Kreuzlingen in Auftrag gegeben und werden durch die Firma Geiges AG in Warth, ab Montag, 20. bis 31. Januar, ausgeführt.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen das Ressort Umwelt und Energie, Stefan Braun zur Verfügung (071 677 64 10 / stefan.braun@kreuzlingen.ch).

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