/// Rubrik: Leserbriefe | Topaktuell

Zahlen und Fakten zur Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen»

Leserbrief – Heinz Schmid aus Kreuzlingen findet, dass es ein Ja zu «Mehr bezahlbare Wohnungen» braucht.

{Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de)

Jährlich 14 Milliarden zuviel zahlen die Mieter und Mieterinnen in der Schweiz, weil die Mieten illegaler weise um 40 Prozent zu hoch sind. (Berechnung der Raiffeisenbank). Das ist ein Skandal. Immobilienbesitzer dürfen laut Gesetz nur eine Rendite von 0,5 Prozent über dem Referenzzinssatz erzielen. Beim heutigen Zinssatz von 1,5 Prozent ist das 2 Prozent. Aktuell liegt die Rendite aber gemäss Credit Suisse bei 3,4 Prozent. Das ist ungesetzlich und volkswirtschaftlich schädlich, denn es ist eine gigantische Umverteilung von Geld aus den Taschen der unteren Hälfte der Schweizer Bevölkerung auf die Bankkonten der reichsten 30 Prozent der Schweiz.

Zwischen 2005 und jetzt sind die Mieten um 19 Prozent gestiegen. Wenn gegenwärtig die Mieten an einigen Orten leicht sinken, ist das eine kurzzeitige Ausnahmeerscheinung.

Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung sind Mieter – daher braucht es ein Ja zu «Mehr bezahlbare Wohnungen».

 

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