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Lachen für die Welt

Kolumne – Ein paar Gedanken zum heutigen Welttag des herzhaften Lachens und warum einem manchmal nicht danach ist.

(Bild: Free-Photos/Pixabay)

Heute ist Welttag des herzhaften Lachens (Global Belly Laugh Day). Diesen Feiertag hat die US-Amerikanerin Elaine Helle im Juni 2005 ins Leben gerufen. Doch mir ist gerade nicht danach zumute. Warum? Schaue ich mir Nachrichten an, ist die Laune sofort wieder am Boden. Diese Woche fand das 50. Weltwirtschaftsforum in Davos statt. Grund zum Feiern, oder? Naja, da treffen sich nebst echten Weltverbesserer auch einige skurrile Figuren aus der Teppichetage von Wirtschaft und Politik. Es werden schöne Worte gesprochen, die lediglich inhaltsloses Geschwätz übertünchen sollen. Und auch wenn ich nicht darum gebeten habe, muss ich ein weiteres Mal einem Präsidenten zuhören, der irgendwelche Buchstaben den Kameras und eingeladenen Gästen an den Kopf wirft. Diese kostbare Zeit hätte sicherlich besser zum Wohle der Menschheit eingesetzt werden können. Verstehen sie jetzt, warum mir das Lachen im Halse stecken bleibt?

Studien belegen, dass Lachen etwa gegen Stress hilft, das Herzinfarktrisiko minimiert und das Immunsystem stärkt. Der Volksmund sagt nicht einfach so: «Nur in einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist». Deshalb habe ich trotz allem das «herzhafte Lachen» stets auf meinem imaginären Tagesplan. Lachen verbindet und lässt uns Menschen den Alltag für einen Augenblick vergessen. Also lassen sie uns über die traurigen Gestalten dieser Welt lachen, die sich oft selbst zu einem Witz machen. Und das ist definitiv keine einzige verschwendete Sekunde.

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