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Nein zur einseitigen Steuervorlage

Leserbrief – Markus Brüllmann aus Kreuzlingen legt am 9. Februar ein klares «Nein» zur Steuervorlage in die Urne.

(Bild: archiv)

Die SP hatte im Grossen Rat Hand geboten für eine massvolle Umsetzung der Unternehmenssteuerreform auf kantonaler Ebene. Worüber wir am 9. Februar nun aber abstimmen können, ist eine einseitige Vorlage zu Gunsten weniger, die zu massiven Mindereinnahmen führen wird.

Betroffen sein wird nicht nur die Stadt Kreuzlingen, sondern auch die Schulgemeinde. In den nächsten Jahren ist mit steigenden Kinderzahlen in den Kreuzlinger Schulen zu rechnen, entsprechend steigen sowohl die laufenden Kosten als auch der Investitionsbedarf. Auf Seiten der Stadt ist absehbar, dass vor allem im Bereich der Gesundheitskosten ein starkes Ausgabewachstum auf Kreuzlingen zukommt. Die Kosten für den Gemeindebeitrag an die individuelle Prämienverbilligung und die Pflegefinanzierung steigen kontinuierlich an und sind von der Stadt nicht beeinflussbar.

Die Konsequenz ist klar: Die Steuervorlage entlastet einseitig einige Unternehmen und geht zu Lasten der übrigen Einwohnerinnen und Einwohner, den finanziellen Möglichkeiten der Stadt und unserer Schulen. Daher am 9. Februar ein klares «Nein» zur Steuervorlage. Das macht den Weg frei für eine Vorlage, die allen nutzt.

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