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Mut und Orientierungslos – «Vettel Wirtschaft im Thurgau»

Leserbrief – Emil Bügler aus Dotnacht findet, dass der Thurgau keine Regierung braucht, die vor allem dien Buckel einzieht.

(Bild: pixelio)

Ja ich war es, der den Stein um die erzwungene Löschung im Geo Thurgau durch Sebastian Vettel ins Rollen brachte. Dabei kann ich Sebastian Vettel persönlich gar keinen Vorwurf machen. Die Kritik gilt eigentlich vielmehr unserer Thurgauer Regierung, sprich dem Regierungsrat. Der Fall «Vettel» ist nur ein Glied einer ganzen Kette, wo unsere Regierung vor den Sonderwünschen einiger Weniger den Buckel macht. Die Leidtragenden dieser Fragwürdigen Entscheidungen sind nicht nur die treuen Bürgerinnen und Bürger, sondern auch alle Beamten, die jeden Tag die Untertanen mit dem Gesetzen und Paragraphen ermahnen- und unsinniges zu Sinnhaftem erklären müssen.  Wo bleibt da der Geist des freien Thurgaus, als man sich noch mutig dafür entschieden hatte der Kaiser Familie Bonaparte auf dem Schloss Arenenberg Asyl zu gewähren? Da hat sich unsere Regierung mit Ihrem mutigen Handel auch darüber hinweggesetzt, obwohl das für europäische Irritationen gesorgt hatte. Heute knickt man ein, weil man Angst hat ein paar Franken weniger in der Steuerkasse zu haben, die man damit kompensieren kann, wenn unnötige Steuerausgaben vermeiden würden. Übrigens sollte unsere Regierung beim Französischen Stadt vorstellig werden und ein Orden dafür verlangen, dass Paris überhaut zur Weltstadt wurde, die sie heute ist. Ohne Asyl auf Arenenberg, verbunden mit seinen Möglichkeiten, wäre Napoleon III kaum mehr Kaiser von Frankreich geworden und hätte auch nicht den Auftrag zur Umgestaltung von Paris, so wie wir es kennen erteilen können. Der Thurgau jedenfalls braucht keine Regierung, die nur den Buckel einzieht, dann lieber andere Köpfe.

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