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HSCK-Frauen nach Heimsieg weiter mit weisser Weste

Handball – Mit dem 28:24-Erfolg über die HSG Leimental haben die Kreuzlingerinnen ihre Spitzenposition in der Auf-/Abstiegsrunde SPL1/SPL2 verteidigt.

Pashke Marku erzielte sieben Treffer aus sieben Versuchen. (Bild: Mario Gaccioli)

Wie schon beim 29:21-Starterfolg in Olten konnten die Thurgauerinnen auch beim 28:24 über Leimental zwar nicht restlos überzeugen, verbuchten die beiden Punkte dank starken Schlussminuten aber doch auf ihrem Konto. Der Herausforderer aus dem Basellandschaftlichen war der erwartet hartnäckige Widersacher, der in der SPL1-erfahrenen Torfrau Marion Ort einen starken Rückhalt hatte. Die ehemalige Zug-Spielerin avancierte mit 18 Paraden zur besten HSG-Akteurin. Sie verzeichnet damit doppelt soviele erfolgreiche Abwehraktionen wie die beiden Kreuzlinger Torhüterinnen zusammen. Beste Kreuzlingerin war Linksaussen Pashke Marku, die den Ball bei sämtlichen sieben Versuchen einnetzte. Eine gute Leistung zeigten ebenfalls Kreisläuferin Renate Juhasz mit sechs Treffern und – zumindest in der ersten Halbzeit – Linkshänderin Petra Skoricova, die bis zur 22. Minuten fünf der ersten zehn HSCK-Tore erzielte. Einen deutlichen Formanstieg liess auch Mittelfrau Anna Mayer (vier Tore) erkennen.

Wieder ein starker Endspurt
Nach einer ausgeglichen ersten Halbzeit (15:14), in der die favorisierten Einheimischen vor allem in der Defensive schlecht aus den Startpflöcken kamen, steigerten sie sich in dieser Hinsicht nach dem Seitenwechsel vorerst deutlich. Leimental rannte bis zur 38. Minute vergeblich an, was der HSCK zur 18:14-Führung nützte. Aber das Team von HSG-Trainer Thomas Mathys liess sich nicht entscheidend distanzieren. Im Gegenteil: Auch fünf Minuten vor Schluss durften die Baslerinnen bei nur einem Treffer Rückstand noch auf einen Punktgewinn am Bodensee hoffen. In der Schlussphase versuchte Trainer Mathys das Steuer mit einer siebten Feldspielerin anstelle der Keeperin herumzureissen. Keine glückliche Taktik, weil die Kreuzlingerinnen gleich zweimal ins verwaiste Tor trafen – darunter auch die Torhüterin Miriam Federau. Selbst in Unterzahl kam die Mannschaft von Cheftrainerin Kristina Ertl Hug in der Schlussphase nicht mehr in Bedrängnis und brachte die beiden wichtigen Punkte ins Trockene.

Herausforderer zurückgebunden
In der nach zwei Spieltagen noch wenig aussagekräftigen Tabelle der Auf-/Abstiegsrunde liegen die beiden SPL1-Teams von Kreuzlingen und Herzogenbuchsee mit jeweils 4:0 Punkten vorne, gefolgt von Winterthur (2:0) und Zürich (0:2). Die Herausforderer aus der SPL2 haben sich bisher zwar wacker geschlagen, liegen aber beide mit 0:4 Punkten unter dem Strich.

Weiteres Heimspiel nach freiem Wochenende
Für den HSC Kreuzlingen geht die Meisterschaft nach einem spielfreien Wochenende am Samstag, 29. Februar, 16.00 Uhr, mit dem Heimspiel gegen Yellow Winterthur weiter. Gegen die Eulachstäderinnen gelangen in der SPL1-Hauptrunde zwei Siege.

HSC Kreuzlingen – HSG Leimental 28:24 (15:14)
Egelsee. – 120 Zuchauer. – Sr. Haldemann/Neumann.
Strafen: Dreimal zwei Minuten gegen Kreuzlingen, zweimal zwei Minuten gegen Leimental.
Kreuzlingen: Wörner (1.-20./1 Parade), Federau (20.-60./8 Paraden); Mayer (4), Skoricova (5), A. Veit (1), Tissekker (2/1), Klein, Weidmann, Rothacker (1), Marku (7), Sivka (1), Plüss, Juhasz (6), Heinstadt.
Leimental: Ort (1.-60./18 Paraden, davon 1 Penalty), Weber; L. Zimmerli (2), Muzzolini, Götsch (3), A. Mathys (3), Czerwenka (2), Krieger, I. Zimmerli (6), St. Mathys (3/1), Lorenz (5/1).
Penaltystatistik: Kreuzlingen 1 von 2 (5./2:2 Weidmann scheitert an Ort), Leimental 2 von 3 (35./16:14 Wörner hält Penalty von St. Mathys).

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