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Starker Kreuzlinger Auftritt beim 37:19 im Spitzenkampf

Handball – In der Auf-/Abstiegsrunde SPL1/SPL2 gewinnt der HSC Kreuzlingen im Duell zweier zuvor verlustpunktloser Teams gegen Yellow Winterthur souverän mit 37:19 (23:12).

(Bild: Gaccioli)

Auch wenn der HSC Kreuzlingen bereits die ersten beiden Saisonduell mit Yellow Winterthur in der SPL1-Hauptrunde mit 37:27 und 25:16 deutlich gewonnen hatte, beeindruckte der souveräne Auftritt im ersten Vergleich in der Auf-/Abstiegsrunde in dieser Form doch. Zumal Cheftrainerin Kristina Ertl Hug verletzungsbedingt auf ihre Leistungsträgerin Katja Sivka verzichten musste. Dazu waren die von Fabian Schäfli trainierten Eulachstädterinnen mit der Referenz von drei Siegen (6:0 Punkte) an den Bodensee gereist. Doch die vor dieser Partie zweitklassierten Thurgauerinnen (4:0 Punkte) dominierten Spiel und Gegner ab der ersten Minute in jeder Hinsicht. Sie bekamen die nordmazedonische Profispielerin in den Reihen von Yellow, die in den ersten drei Partien 29 Treffer erzielt hatte, einmal mehr gut in den Griff. In der 4. Minute scheiterte Simona Grozdanovska mit ihrem Penalty an der starken HSCK-Torfrau Nathalie Wörner und blieb auch in der Folge für ihre Verhältnisse blass. Nur vier Torerfolge standen nach 60 Minuten auf dem Konto der wurfgewaltigen 31-jährigen Linkshänderin.

Weichen früh gestellt

Die Kreuzlingerinnen spielten dagegen vor allem in der ersten Halbzeit stark auf. Nach 20 Minuten und einer 14:5-Führung waren die Weichen bereits gestellt. Am offensiven Feuerwerk beteiligte sich die ganze Mannschaft. Immer wieder wurden die Yellow-Würfe geblockt und schnelle Gegenstösse lanciert. Bereits in der Pause war die Frage nach dem Sieger dieses Spitzenkampfs beantwortet. Nicht einmal die grössten Optimisten unter den mitgereisten Yellow-Anhänger konnten sich nach dem 23:12 noch vorstellen, dass ihre Mannschaft einen Punkt aus der Egelseehalle mitnehmen kann.

Die Überlegenheit des HSCK nahm auch nach dem Seitenwechsel nicht ab. Zwar gelang im Angriff nicht mehr ganz so viel wie in der 1. Halbzeit, was primär den vielen Wechseln geschuldet war, die die Kreuzlinger Cheftrainerin vornahm, dafür überzeugte die Gastgeberinnen nun vor allem in der Defensive. Nur sieben Mal musste die zur zweiten Halbzeit eingewechselte Torfrau Miriam Federau den Ball aus ihrem Netz holen. Weil der HSCK auch die zweiten 30 Minuten mit 14:7 dominierte, resultierte am Ende ein leistungsgerechter 37:19-Heimsieg. Aus einem starken Kollektiv ragte die 20-jährige Linksaussen Pahske Marku mit zehn Treffern heraus. Sie ist über die ganze Saison gesehen jetzt neu die zweitbeste HSCK-Werferin hinter Topscorerin Isabel Tissekker.

Schwung mitnehmen

Am nächste Samstag, 18 Uhr, gastiert der HSC Kreuzlingen beim viertklassierten HV Herzogenbuchsee. Die Bernerinnen, in der SPL1-Hauptrunde nur knapp hinter dem HSCK klassiert, kassierten zuletzt zwei eher überraschende Niederlagen. In Winterthur unterlag der HVH mit 24:27 und am Samstag in Olten mit 30:33. Der Druck im dritten Saisonduell mit dem HSCK lastet deshalb klar auf den Schultern von Herzogenbuchsee. Auf der anderen Seite wollen die Thurgauerinnen einen weiteren, wichtigen Schritt in Richtung schnellstmöglichem Klassenerhalt machen. Das nächste Heimspiel bestreiten die Kreuzlinger SPL-Frauen dann am Samstag, 14. März, 18 Uhr, gegen die ambitionierte SG HV Olten.

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