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Keine Macht dem Corona-Virus

Kreuzlingen – Termine werden verschoben und Events abgesagt. Damit der Corona-Virus auch im Alltag kein leichtes Spiel hat, braucht es Regeln und Massnahmen.

Zur Sicherheit wurden die Weihwasserbecken geleert. (Bild: Sandro Zoller)

Der kantonale Führungsstab kümmert sich um Massnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Thurgau. Im Fachdossier auf tg.ch ist alles rund um den Virus COVID-19 und wie man sich wie, wann und wo verhalten soll, nachzulesen. Da steht etwa, dass man bei fehlendem Taschentuch nur in die Armbeugen niesen und husten, das Händeschütteln vermeiden und die Hände regelmässig gründlich waschen sollte. Ein Merkblatt erklärt auch, wie eine Selbst-Isolation, im Falle von Fieber und Husten, vonstattengehen müsste. Institutionen, Unternehmen und Privatpersonen sind gefordert diese umzusetzen, um die Ansteckungsgefahr im Schach zu halten.

Lieferung Desinfektionsmittel
«Wir haben eine Lieferung mit Spendern und Desinfektionsmittel erhalten. Diese stellt die Stadtverwaltung vorwiegend dort zur Verfügung, wo Kundenkontakte entstehen», sagt Caroline Leuch, Leiterin Kommunikation der Stadt Kreuzlingen. In allen Verwaltungsgebäuden der Stadt wurden zudem Plakate mit Empfehlungen an die Bevölkerung angebracht. Mehr Details kann sie aber nicht mitteilen und verweist auf den Bund und Kanton.

Task Force gebildet
Nicht nur die Stadt hat eine Task Force auf die Beine gestellt, auch die Kirchgemeinde Kreuzlingen-Emmishofen ist sich seiner Verantwortung bewusst. «Die interne Task Force analysiert in regelmässigen Abständen die Situation und ergreift Massnahmen. Bereits seit Wochen haben wir die Mitarbeiter auf das Thema und den Umgang damit sensibilisiert», erklärt Kirchenpfleger Simon Tobler.

Der ökumenische Familientag im Bruder Klaus wie auch die Vorstellung der Firmlinge sind abgesagt worden. An jedem noch stattfindenden Anlass führt die Kirchgemeinde eine Anwesenheitsliste und achtet darauf, dass nicht zu dicht bestuhlt und gut gelüftet wird. «Nach dem heutigem Stand sind weiterhin alle Gottesdienste erlaubt», teilt Tobler mit. Dennoch sind gewisse Abläufe den Gegebenheiten angepasst worden. So sind die Weihwasserbecken leer, die Weitergabe des Friedensgrusses entfällt, nur der letzte Priester trinkt das Blut Christi direkt aus dem Kelch und die Gläubigen erhalten die Kommunion nur auf die Hand.

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