/// Rubrik: Stadtleben

Schulunterricht aber wie

Kreuzlingen – Es ist eine grosse Umstellung für alle, den Alltag wieder nach einem geregelten Stundenplan - und doch zuhause - zu gestalten. Das Fazit nach der ersten Woche lautet: der Fernunterricht, samt erweiterter Begleitung und Kontaktnahme der Lehrpersonen, beinhaltet grosse Chancen. Gleichzeitig kann er Familien vor grossen Herausforderungen stellen. Hier gilt es, ein gutes Mass für Ihre Kinder und Jugendlichen zu finden, denn der «Familienfrieden» geht vor.

Am 11. Mai geht’s wieder los. (Bild: ek)

Am 13. März wurde der Präsenzunterricht in den Schulen in der gesamten Schweiz eingestellt. Das Ziel dieser und weiterer Massnahmen war es, der Verbreitung des Virus entgegen zu wirken und unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Der Thurgauer Regierungsrat ist überzeugt, dass dies dank der vom Bund verordneten Massnahmen, der Disziplin der Bevölkerung und der Arbeit der kantonalen Führungsstäbe gelungen ist. Die Rate der Neuansteckungen ist im Kanton Thurgau unter fünf Personen pro Tag gesunken. Dies ist bemerkenswert und stimmt ausgesprochen zuversichtlich. Dass ab dem 11. Mai die obligatorischen Schulen wieder öffnen, ist für den Regierungsrat der spätest wünschbare Zeitpunkt für die wenig betroffene Nordostschweiz. Es ist vorgesehen, dass die Schulen ihren Betrieb wieder uneingeschränkt aufnehmen dürfen. Die Weisungen diesbezüglich hat das Departement für Erziehung und Kultur auf den 30. April angekündigt.

Empfehlungen des BAG
Die Schule Kreuzlingen bereitet den Einstieg in den Präsenzunterricht vor. Dabei wird sie ihr Augenmerk auf einen gelingenden Wiedereinstieg für die Kinder und Jugendlichen legen und gleichzeitig die vorgegebenen Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) einhalten. Plexiglasscheiben stehen für längere Einzelsettings zur Verfügung, ebenso sind Schutzmasken für den ausgewiesenen Bedarf vorhanden und in den Schulzimmern wird weiterhin die korrekte Hand-Hygiene beachtet. Für gefährdete Personen mit entsprechenden Vorerkrankungen werden individuelle Lösungen getroffen.

Ein offenes Ohr für Familien
Es ist der Schule bewusst, dass mit den anhaltenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens die Geduld von vielen sehr gefordert ist. Umso wichtiger ist es, sparsam mit den eigenen Kräften und Möglichkeiten umzugehen und keine zu hohen Ansprüche an sich selbst und die Kinder und Jugendlichen zu stellen. Weiterhin stehen Ihnen die Klassenlehrpersonen als erste Ansprechpersonen zur Verfügung, wenn Sie der Fernunterricht vor grosse Herausforderungen stellt. Auch die Schulleitungen und die Mitarbeitenden der Schulberatung haben ein offenes Ohr für Sie in dieser anspruchsvollen Zeit. Das Betreuungsangebot für Kreuzlinger Schüler bleibt weiterhin bestehen.

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