/// Rubrik: Region | Topaktuell

LWK-Verkehr Deponie Eggishof

Salenstein – Einige Einwohner stellen erhöhte Emissionen, die durch den Betrieb der Aushubdeponie «Eggishof» oberhalb Fruthwilen entstehen, fest.

Im Durchschnitt fahren über 360 Tage pro Jahr gerechnet 24 LKW pro
Tag. An einzelnen, stark frequentierten Tagen können es bis über 100
LKW-Fahrten pro Tag sein. (Symbolbild: Hebi B. / Pixabay)

Ebenfalls wird der Gemeinderat betreffend einer möglichen neuen Aushubdeponie in den Gemeinden Wäldi und Raperswilen aufgefordert, sich für die betroffen Anwohner der Kantonstrasse in Fruthwilen einzusetzen und sich gegen die Zufahrten von Norden in die Deponie «Sandeggere» zu stellen.

Grundsätzlich gilt es einige Aspekte zu berücksichtigen:

  • Der Gemeinderat vertritt die Interessen seiner Einwohner und erledigt die Aufgaben in Ihrem Sinne.
  • Jeder Einwohner hat die gleichen Rechte.
  • Die Zufahrt zur Deponie erfolgt über eine Kantonsstrasse, die nicht in den Zuständigkeitsbereich der Gemeinde fällt.
  • Die Deponie «Eggishof» ist zum jetzigen Zeitpunkt zu zwei Drittel aufgefüllt. Der Gemeinderat hat weder von den kantonalen Stellen, dem Postautoverkehr oder sonstigen Benutzer der Kantonsstrasse Einwände oder Rügen gegen diese Deponie zu verzeichnen.
  • Der ökologische Mehrwert, der schlussendlich bei einer regionalen Aushubdeponie entsteht (Aushubmaterial aus der näheren Umgebung, dadurch weniger Treibstoffverbrauch und Abgasemissionen, Aufwertung der Fauna und Flora durch offengelegte Bachläufe und angelegte Weiher, Bodenverbesserung) ist bemerkenswert.

Im Durchschnitt fahren über 360 Tage pro Jahr gerechnet 24 LKW pro Tag. An einzelnen, stark frequentierten Tagen können es bis über 100 LKW-Fahrten pro Tag sein, die aber nicht als Dauerbelastung gelten. Die Deponie Eggishof wird zu 80 Prozent aus Norden und 20 Prozent aus Süden angefahren. Bei einer möglichen Deponie auf dem Gemeindegebiet Wäldi/Raperswilen wäre das Verhältnis genau umgekehrt. Diese Deponie ist jedoch noch nicht bewilligt und somit auch nicht im Fokus.

Woher stammt das Aushubmaterial:

  • 40 Prozent stammen aus der Einheitsgemeinde Salenstein und den Nachbargemeinden
  • 40 Prozent stammen aus einem Umkreis von 20 Kilometer
  • 20 Prozent stammen aus einem Umkreis bis 30 Kilometer

Dem Gemeinderat ist bewusst, dass die Emissionen an stark frequentierten Tagen zur Belastung werden können und dass es viel solidarisches Denken der Betroffen braucht, um ein solches Unterfangen zu realisieren.

Jedoch sollten und dürfen wir nicht vergessen, dass beim Bau unserer Liegenschaften ebenfalls Aushub entstanden ist, der irgendwo zur Belastung wurde.

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.