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Erneut erfreuliches Geschäftsjahr 2019

Münsterlingen – Viele Schweizer Spitäler mussten 2019 unter den anspruchsvollen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen teilweise deutliche Rückschläge in Kauf nehmen.

Das Spital Münsterlingen. (Bild: zvg)

Nicht so in der Spital Thurgau und der gesamten thurmed Gruppe: die sehr starken Vorjahreszahlen konnten fast überall wieder in etwa erreicht werden, und in der thurmed Gruppe resultierte sogar ein leicht stärkeres operatives Ergebnis (+2.6 Mio. Fr.). Das bestätigt die ausgezeichnete Position der letzten Jahre und damit auch die guten Chancen der Spital Thurgau und der weiteren thurmed-Unternehmen für die Zukunft im harten Wettbewerb. Aber nicht nur erfreuliche finanzielle Ergebnisse über viele Jahre hinweg sind ein Markenzeichen, sondern auch die starken medizinischen Qualitätsergebnisse, welche im Jahr 2019 nochmals etwas verbessert werden konnten. Nicht zuletzt sind auch die grossen Investitionen in die Zukunft, welche ganz deutlich im Neubau Horizont in Frauenfeld zur Geltung kommen, Ausdruck für die laufende, zukunftsorientierte Weiterentwicklung der thurmed Gruppe. Die Bevölkerung des Kantons Thurgau profitiert davon direkt via die topmoderne Infrastruktur und hervorragende Mitarbeitende.

Die stationären Umsätze stiegen 2019 in den beiden Akuthäusern Frauenfeld und Münsterlingen, der Rehabilitation und dem Pflegeheim St. Katharinental und den Psychiatrischen Dienste Thurgau um total +2.8 Prozent. Im Quervergleich zu anderen Spitälern ist das für das Jahr 2019 erfreulich. Die ambulanten Umsätze wuchsen erneut deutlich um insgesamt 9.2 Prozent in der thurmed Gruppe, teilweise durch die konsequente Verlagerung von stationären Fällen in den ambulanten Bereich, da wo medizinisch angemessen. Auf der Kostenseite wurde in allen Bereichen konsequent am bewährten, vorsichtigen Kurs weitergearbeitet, sodass im Gesamtjahr ein Gewinn von 4.870 Mio. Fr. (Spital Thurgau), respektive von 9.909 Mio. Fr. (thurmed Gruppe) ausgewiesen werden kann. Die analog wie in den letzten Jahren starke operative Rendite (EBITDA) erlaubt die Fortsetzung der grossen Investitionen der letzten Jahre in eine Top-Medizin, gute Patientensicherheit und hohen Komfort. Vergleicht man diese Ergebnisse mit allen wichtigen Schweizer Spitälern, so haben die Spital Thurgau und die gesamte thurmed Gruppe 2019 erneut eine starke Leistung erbracht.

Qualitativ verlief das Jahr ebenfalls sehr gut, alle wesentlichen Qualitätsindikatoren konnten absolut und im Quervergleich gut gehalten, und teilweise weiter verbessert werden. Mit der kontinuierlich erneuerten Infrastruktur erwarten wir weitere Erfolge. Entscheidend sind aber die Mitarbeitenden: erneut konnten 2019 fachlich bestens ausgewiesene Ärzte, Pflegende, Spezialisten und weiteres Personal gefunden und gewonnen werden, wobei viele der Leistungsträger auch intern ausgebildet und weiter gefördert wurden.
Der grosse Rückhalt und das Interesse in der Bevölkerung wurden speziell bei der Fertigstellung des Neubaus Horizont, dessen Einweihung und vor allem mit der überwältigenden Rekordbeteiligung am Tag der offenen Tür sehr erfreulich sichtbar.

Ausblick
Hohe Qualität, Patientensicherheit und ein attraktives medizinisches Leistungsspektrum bleiben intern die dominierenden Themen für die nächsten Jahre. Entscheidend dafür sind überdurchschnittlich qualifizierte, freundliche und motivierte Mitarbeitende – und auch da scheint die Spital Thurgau äusserst attraktiv zu sein, trotz all den immer neuen zusätzlichen administrativen Auflagen und den Diskussionen um Tarife, Finanzierung und anspruchsvolle Immobilienprojekte.

Die starke Ausgangslage der thurmed Gruppe kam der Bevölkerung des Kantons Thurgau in der Covid-19-Pandemie der letzten Wochen klar zu Gute. Die geforderte Flexibilität und die physische wie psychische Belastung der Mitarbeiten im Corona-Umfeld bleiben nach wie vor hoch. Das gute Geschäftsjahr 2019 und die schöne Einweihung des Neubaus Horizont sind in diesem Zusammenhang eher sekundär und fast schon vergessen.

Das Jahr 2020 wird deshalb sehr herausfordernd: der durch Covid-19 zu erwartende riesige Ertragsausfall und die notwendigen Zusatzaufwendungen für die Pandemie mindern die Ergebnisse sehr deutlich, soweit sie durch die anordnenden Behörden nicht vollständig abgegolten werden. Gleichzeitig steigen die Kosten durch den medizinischen Fortschritt (Medikamente, Geräte) und die Amortisationen für die neu gebauten Immobilien und Anlagen munter weiter. In den Vorjahren bis 2019 konnten die Einbussen durch immer weitere Effizienzsteigerungen kompensiert werden – das wird 2020 nicht vollständig gelingen. Und trotzdem werden die Spital Thurgau und die anderen thurmed-Unternehmen auch künftig immer (365x24h) für sämtliche Patientinnen und Patienten da sein und sie medizinisch kompetent und freundlich behandeln. Das macht trotz allem zuversichtlich und sicher auch stark für die Zukunft.

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