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Arena hat das Jahr 2019 besser abgeschlossen als gedacht

Kreuzlingen – Die Bodensee-Arena hat besser als budgetiert abgeschlossen. Die Verantwortlichen denken den finanziellen Schaden durch den Lockdown des Jahres 2020 verkraften zu können.

Das Geschäftsjahr 2020 könnte besser enden als vermutet. (Bild: archiv)

Das Jahr 2019 stand für die Bodensee-Arena unter dem Zeichen von drei grossen Veränderungen:

  1. Im März 2019 hat der langjährige Geschäftsführer Marcel Wick gekündigt und konnte zum Glück nahtlos durch seinen Stellvertreter Nico Seiler ersetzt werden. Unter der Leitung von Seiler hat ein Team von erfahrenen Führungskräften der Bodensee-Arena die Geschäftsführung übernommen
  2. Im Mai und Juni wurden die Küche und das Restaurant grundlegend renoviert und neu ausgerichtet.
  3. Nach der Entscheidung des Schweizer Fernsehens, keine Eigenproduktionen mehr zu machen, musste der Ausfall des wichtigsten Eventkunden verkraftet und neue Strategien im Eventgeschäft entwickelt werden.

Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen ist es dem Team gelungen, das Geschäftsjahr 2019 mit einem nur kleinen Verlust abzuschliessen und damit besser, als budgetiert worden war.

Die ersten beiden Monate im aktuellen Jahr 2020 sind erfreulich verlaufen, aber dann wurde die Bodensee-Arena wie sehr viele andere Betriebe auch sehr hart getroffen von den Massnahmen des Bundesrats zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie. Alle sportlichen und gesellschaftlichen Anlässe mussten ebenso abgesagt werden wie sämtliche Vereinstrainings. Grosse Events dürfen voraussichtlich bis Jahresende nicht mehr stattfinden.

Umso mehr freut sich die Bodensee-Arena Crew über die Lockerungen, die den Betrieb in Halle, Hotel und Restaurant wiederaufleben lassen. Aktuell stehen die Angebote im Restaurant, der Grill auf der Terrasse und die bereits leicht steigende Gästezahl im Hotel im Fokus. Ab Juli folgen die Sommertrainings auf dem Eis in der Halle, eventuell auch die Schweizer Meisterschaft im e-Dart, und für den Herbst besteht Hoffnung, weitere kleinere Veranstaltungen ausrichten zu können.

Auf Basis des aktuellen Informationsstands sehen Verwaltungsrat und Geschäftsleitung gute Chancen, trotz COVID-19 den finanziellen Schaden für das Geschäftsjahr 2020 in verkraftbaren Grenzen halten zu können.

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