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Symphonia Classic

Kreuzlingen – Der Kanton Thurgau erklingt wieder. Eigentlich hätte das Symphonische Blasorchester Kreuzlingen Ende März und Anfang Mai seine Konzertreihe im ganzen Kanton Thurgau aufgeführt. Diese mussten wegen des Lockdowns der Corona-Krise kurzfristig abgesagt werden. Nun wagt das Orchester ein Ersatz-Konzert.

Eigentlich hätte das SBO Kreuzlingen Ende März und Anfang Mai seine Konzertreihe aufgeführt. Diese mussten wegen des Lockdowns kurzfristig abgesagt werden. Nun wagt das Orchester ein Ersatz-Konzert.. (Bild: zvg)

Das Symphonische Blasorchester Kreuzlingen eröffnet das Konzert mit dem Werk, «Divertimento» des Schweizer Komponisten Oliver Waespi. Wie der Name verspricht, soll diese Komposition die Zuhörenden unterhalten. In vier Sätzen «Prélude», «Meditation», «Procession» und «Hoedown» vermischt Waespi zeitgenössische Klänge mit amerikanischer Volksmusik und Elementen aus den Bereichen Funk und Blues. Ein Werk, dass bei seiner Urraufführung die Zuschauer in ihren Bann zog und Begeisterungsstürme auslöste.

Bei der «Sinfonietta Concertante» für Solo-Konzert und Blasorchester handelt es sich um ein neues Werk für Klarinette und Symphonisches Blasorchester, welches der diesjährige Gastsolist Milan Rericha speziell für diese Konzertreihe von seinem Freund Jan Valta komponieren liess.

Den zweiten Konzertteil bildet die erste Symphonie «Der Herr der Ringe» des niederländischen Komponisten Johan de Meij. Bezugnehmend auf das gleichnamige, weltbekannte dreiteilige Epos des britischen Schriftstellers John Ronald Reuel Tolkien kreierte de Meij ein plastisches Klanggemälde von Bewohnern und Orten von Mittelerde. Johan de Meij stellt einerseits drei Hauptcharaktere des Buches, den Zauberer Gandalf, das unangenehme, durchtriebene Mischwesen Gollum und das Volk der Hobbits vor. Andererseits lässt er den Zuhörer die dunkle Welt der Höhlen von Moria und den Zauberhaften Elbenwald Lothlórien erleben. Fünf musikalische Bilder an denen der niederländische Tonschöpfer, der heute in New York lebt, rund drei Jahre arbeitete und die seit der Uraufführung 1988 in Brüssel die symphonische Bläserwelt massgeblich beeinflussten.

Das Konzert findet statt, sofern die Covid-19-Verordnungen nicht verschärft werden. Zur einfacheren Umsetzung des Schutzkonzepts, bietet das Orchester eine Platzreservation an. Diese ist bis 30 Minuten vor Konzertbeginn gültig.

Mit diesem Ersatz-Konzert möchte sich das Orchester für die breite Unterstützung bedanken. Deshalb wird auf einen regulären Ticketverkauf verzichtet, stattdessen wird um eine freiwillige Kollekte gebeten.

Weitere Informationen über die Webseite: www.sbo-kreuzlingen.ch

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