/// Rubrik: Stadtleben | Topaktuell

Première am Hafen

Kreuzlingen – Auch die diesjährige «Chilbi-Tour» von Hanspeter Maier wurde coronabedingt bis jetzt auf Eis gelegt. Langsam kommen die Bahnen wieder ins Rollen. Heute wird am Kreuzlinger Hafen sogar sein nigelnagelneues Riesenrad mit Schweizer Motiven eingeweiht.

Schausteller Hanspeter «HP» Maier (l.) ist mit seinem neuen Riesenrad in Kreuzlingen. (Bild: Sandro Zoller)

Eigentlich sollte das neueste Riesenrad von Hanspeter «HP» Maier bereits am Albanifest in Winterthur eingeweiht werden. Wegen Corona stehen aber die Last- und Wohnwägen, Stände und Fahrgeschäfte seit Monaten still. Da das Fantastical dieses Jahr auch nicht stattfindet, hat Maier der Stadt Kreuzlingen mehrere Alternativen angeboten. Die Variante mit dem Riesenrad fand Anklang. Deshalb darf sich die Attraktion bis am 16. August drehen und doch noch ein wenig «Chilbi-Luft» ans Kreuzlinger Seeufer bringen.

Das Riesenrad steht bis am 16. August am Hafen in Kreuzlingen. (Bild: Sandro Zoller)

Taufe des Schweizer Riesenrads
Vor einer Woche wurde das aus den Niederlanden stammende Riesenrad verzollt und wartet jetzt auf Gäste, die die Aussicht geniessen möchten. Das 34 Meter hohe Fahrgeschäft ist mit Edelweissmotiven und Schweizer Fahnen geschmückt. Beim Einsteigen in die drehbaren Gondeln schauen einem das Matterhorn und die Kapellbrücke entgegen. Es ist also selbsterklärend warum es Schweizer Riesenrad heisst. «Jede zweite Gondel hat einen Tisch. Jetzt sind wir in den Vorbereitungen für einen Sonntagsbrunch. Voraussichtlich starten wir mit dem Angebot am zweiten Sonntag im Juli», berichtet Maier über dessen Pläne. Doch zuerst wird das Riesenrad heute um 14 Uhr standesgemäss getauft – mit Champagner. «Und dieses Mal wird auch darauf geachtet, dass es dabei zu keiner Beule an der Attraktion kommt», sagt der Frauenfelder «Chilbi-König» schmunzelnd.

Hanspeter Maier mit seiner Tochter Gina Maier. (Bild: Sandro Zoller)

Es muss weitergehen
Wie die letzten Monate für Maier waren? «Eine Katastrophe! Das neue Riesenrad habe ich mir nur zugelegt, weil die beiden vergangenen Jahre gut liefen. Hätte ich gewusst, dass uns eine Pandemie heimsucht, wäre der Kauf nie in Frage gekommen.» Doch er ist eine Kämpfernatur und hält deshalb laufend Kontakt mit den entsprechenden Stellen, dass wenn es die Situation erlaubt, er sofort mit seinen Attraktionen vor Ort ist. Das CH-Riesenrad wird nach seinem Aufenthalt in Kreuzlingen in Illnau-Effretikon aufgestellt. Ein anderes Riesenrad lockt ab dem zweiten Sonntag im Juli in Thun Fahrgäste an, bevor es wieder in den Thurgau nach Frauenfeld reist. Und wenn alles gut läuft ist Maier auch dieses Jahr in der Weihnachtszeit

Von oben hat man eine fantastische Sicht über das Hafengelände. (Bild: Sandro Zoller)

in Montreux mit von der Partie.

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