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Dem Geist des Ortes gedacht

Lengwil – Um dem Geist des Ortes, mit all seinen Besonderheiten in der Mehrdimensionalität, neue Kraft zu verleihen, wurde ihm vergangene Woche anlässlich der Ekkharthof-Geländeeinweihung gedacht.

Ekkharthof Gärtner Ueli Liniger (links) erklärt anlässlich der Gelände-
Einweihung dessen Besonderheiten. (Bild: Klaus Stickl)

Vor vier Jahren musste auf dem 20 Hektar grossen Ekkharthof-Gelände Platz für den Neubau geschaffen werden. Viele zum Teil sehr alte Bäume wurden gefällt, Tiere verloren ihren Unterschlupf, Erdmassen wurden bewegt und Wege abgerissen. Die Landschaft rund um den Ekkharthof glich während der Bauphase einer Mondlandschaft. Inzwischen ist das Bauprojekt abgeschlossen und das Leben kehrt langsam wieder auf das Gelände zurück. Ein regionales Gartenbauunternehmen hat in den vergangenen Monaten neue Bäume und Sträucher gepflanzt, viele Flächen begrünt sowie Wege und Blumenbeete angelegt. Diese Massnahmen führten dazu, dass Tiere den Weg zurückgefunden haben und sich die Bewohner des Ekkharthofs wieder des Öfteren auf Spaziergängen der Natur erfreuen.

Kraft tanken für den Alltag
«Die Kraftorte und Elementarwesen am Ekkharthof haben durch den Umbau stark gelitten und an Kraft verloren. Wir können sie stärken, indem wir immer beim Vorbeigehen an sie denken», erklärt Ueli Liniger auf dem von ihm geführten Geländerundgang. Seit über 30 Jahren ist er als Gärtner am Ekkharthof tätig und beschäftigt sich seit einigen Jahren mit Kraftorten und Naturwesen auf dem Gelände. Zusammen mit Helmut Sallinger, einem Geomanten aus der Region, hat er kürzlich das Gelände analysiert und einen Plan mit geomantisch wichtigen Orten rund um die Rüteli- und Leuchestrasse in Lengwil erarbeitet.

Einziger durch Menschenhand entstandener Kraftort auf dem Rundgang ist das Buchsbaum-Labyrinth auf dem Erlebnispfad des Ekkharthofs, welches auch für Besucher jederzeit zugänglich ist.

Ekkharthof erhielt Segen
Zum Schluss des Rundgangs segnete der Dorfpfarrer Timo Garthe das Ekkharthof-Gelände mit Gottes Segen. Carola Gerhard, Pfarrerin der Christengemeinschaft Kreuzlingen-Konstanz las zum Abschluss den Grundsteinspruch vor, um in Erinnerung zu rufen, was den Ort und die Gemeinschaft am Ekkharthof durchstrahlen soll: «Leben, Licht und Liebe sollen durch die Herzen fliessen, wodurch die Segenskraft gestärkt wird und einem die Angst auf Erden genommen wird.»

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